nino schrieb:
> damit mein Beitrag nicht zu polemisch ist
> einen Ausbildungsvorschlag wie er mir im
> Nachhinein sinnvoll erscheint :
> Und zwar ein alle Disziplinen übergreifendes
> Fach wo anhand eines ganz einfachen Häuschens
> das gesamte Leistungsbild "Architektur" und "Statik"
> einmal auf einfachste Weise durchgespielt wird
> gleich zu Beginn.
> Grundzüge Entwurf, Baurecht, Baukonstruktion,
> Statik, Haustechnik, Bauphysik, Baustofftechnologie,
> Ausführungsplanung, ne ganz primitive Ausschreibung.
snip
> Dieser "rote Faden" ist meines Erachtens wichtig um
> gewinnbringend zu studieren ... und auch zum Erkennen
> wo man hin will :-)
> Tobias
Hallo Tobias,
Deinen Vorschlag finde ich super. Die von mir im anderen thread
kommentierte Studienordnung sieht auch genau das im Grundstudium als
Ausbildungsbasis vor. Einschränkend muß ich allerdings zugeben, daß das
(meistens allerding eher Mehr-) Familienhaus dann doch nicht gebaut
wird, wobei gegen den Bau garnichts spricht. Deine Planspiele zu B-plan
und Baugenehmigung gehören übrigens an der TU Berlin auch zur Ausbildung.
Die im Interview mit MvG konstatierte mangelnde Praxiskenntnisse sind
sicherlich richtig. Aber mit der Qualifikation _Maurer_ würde er mich
doch nie einstellen. Abgesehen davon, daß es in vielen der Häuser seines
Büros null Mauerwerk gibt. Er kann jedoch kaum ernsthaft erwarten, daß
Absolventen enzyklopädisches Wissen über alle heute gebräuchlichen
Baustoffe mitbringen, wovon sie dann je nach Büro aber nur wenige
Promille je aktiv benutzen.
Insofern sollte das Studium beispielsweise im Bereich Baustoffe primär
exemplarisch die Beschaffung, Sichtung und Bewertung derartiger
Informationen vermitteln.
Wolfgang