Immobilien und Wohnungen

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PostPosted: 2001-02-13 20:56:33
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Joined: 2001-02-13 20:56:33
Hallo Leute,
anbei ein paar Gedanken, die durch die Traumatherapie ausgelöst sind.
Worte wie "T*ter", *pfer, s*xuell, Gef*hle, usw, kommen häufig vor
und sind
ohne Sternchen geschrieben. Wer zur Zeit Probleme mit Erinnerungen und
Gef*hlen hat, sollte vielleicht besser gar nicht weiter lesen.
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Durch die Traumatherapie erlebe ich auch einen Teil meiner Erinnerungen
neu. Die Gefühle von damals wertfrei zu entdecken ist sehr sehr schwer und
braucht viel Zeit.
Wenn ich Erinnerungen aufschreibe, steigt als erstes Gefühl oft s*xuelle
Erregung in mir hoch, in einem Ausmass, das teilweise völlig irritierend
ist.
Damit hatte ich erst mal grosse Probleme. Ich hab mir das angesehen und
versucht, es nicht zu bewerten, bzw zu einer Bewertung zu kommen, die
positiv ist.
Dabei ist mir klar geworden, dass diese Gefühle (wie alle Gefühle) dem
Leben an sich gehören und wertfrei sind. Sie geben mir die Kraft und den
Willen, den Missbrauch anzusehen und mich selbst darin zu akzeptieren. Sie
geben mir Kraft, zu erkennen und auszuhalten, was mich wirklich an dem
Missbrauch wütend macht, und worum ich wirklich trauere. Wenn ich die
sexuellen Gefühle akzeptieren kann, werde ich dahin kommen, auch wütend
sein zu können, und trauern zu können.
Wenn ich mich dafür verachte, hasse, verurteile, werde ich nie dahin
kommen, sondern in der Wut auf mich selbst stecken zu bleiben.
Diese sexuellen Gefühle sind also ein Schutzmechanismus vor den
eigentlichen Gefühlen, die ich als gefährlicher erlebt habe.
Ich versuche, sie anzunehmen, wenn sie kommen und loszulassen, wenn sie
wieder verschwinden wollen, so wie ich es mir auch für die Gefühle
vorgenommen habe, die ich vom Kopf her "erwartet" habe.
Das erste Mal wütend geworden bin ich beim Aufschreiben der Erinnerungen,
als mir klar wurde, dass mir die Persönlichkeit genommen wurde, dass Mord
an meiner Seele durch Gewalt und S*x nicht nur billigend in Kauf genommen
sondern beabsichtigt war. Und fast gelungen ist.
Als ich das erkannt und gespürt habe, hat sich das erste mal direkt Wut auf
den T*ter und auf diese Zeit in mir geregt. Zwar erst mal nur schwach und
ansatzweise, aber mir ist klar geworden dass das der Weg ist, wie es
weitergeht.
Sexuelle Gefühle bei den Erinnerungen zu haben, gehört im Moment für mich
dazu.
Ich hab mich entschlossen, die Erinnerungen so zu akzeptieren, wie sie da
sind, und auch die Gefühle, die dabei entstehen.
Klar lässt die Seele nur die Gefühle ins Bewusstsein kommen, die ich auch
aushalten kann. Ich denke mal, heute sexuelle Erregung zu spüren beim
Erinnern ist eine Vorstufe, die Kraft und Bezug zu mir selbst, zum Heute
gibt, und mir signalisiert, wie elementar die Verletzungen sind. SIe
erzwingen meine ganze, völlige Aufmerksamkeit. Es werden nicht die einzigen
Gefühle sein, denn damals habe ich anders gefühlt. Sie sind jetzt einfach
nur der Eingang. Mein innerer Kraftdämon reicht mir mit ihnen einen
Stärkungsdrink für alles, was dann noch kommt, und ich nehme mal an, dass
ich ihn noch brauchen werde.
DIe Gewalt, mit der ich leben musste, hat dazu geführt, dass mein sexuelles
Erleben in eine Opfer-Täter-Polarität zerfallen ist. Der Grund, warum ich
die Erinnerungen, die mich jetzt erregen, nicht auslebe, um mich zu
erregen, ist, weil ich dabei Täter und gleichzeitig Opfer bin.
Ich brauche keinen realen sadistischen Täter, um in einer Opferrolle
Befriedigung zu finden, und brauche auch kein reales Opfer, um Täter sein
zu können.
Ich weiss nicht woher es kommt, dass manche Menschen diese Vorstellungen
und Gedanken auf einer Seite der Polariät real ausleben müssen.
Bei mir ist es zum Glück nicht so.
Ich kann mir anschauen, was abläuft und was es auslöst
und versuche, dabei wertfrei zu bleiben. Die Frage nach Schuld und Moral
stellt sich dabei nicht, bzw, kann ich kopfmässig abwehren und aushalten,
weil ich selbst auf beiden Seiten der Polarität stehe, und in der
"virtuellen" Welt von Gedanken und Gefühlen bleibe.
Die Gedanken sind dabei die Täter, die Gefühle die Opfer.
Wenn ich mir Schuldvorwürfe wegen der Gefühle machen würde, würde es
komplizierter werden, und ich würde die Polarität auf eine neue Ebene
heben. Aber es würde sich im Prinzip nichts ändern: Die Gedanken bleiben
die Täter - (in Form von Vorwürfen) und die Gefühle (Scham,
MInderwertigkeit, Angst vor Strafe) wären die Opfer.
Das hätte also mit Heilung nichts zu tun. Was aus Selbstvorwürfen kommt,
heilt nicht, ist fragwürdig, weil es die Forderungen der Gedanken
erfüllt, die aber an der Täterrolle haften (Täter deswegen, weil es ein
Opfer gibt: Ich selbst, durch meine gequälten Gefühle).
Gedanken können niemals Opfer sein, denn wir wählen sie uns freiwillig. Wir
können sie ändern. Manchmal masst man sich in Gedanken eine Opferrolle an,
aber das verschleiert nur, dass man sich in Gedanken zum Opfer
"macht".
Also in Wirklichkeit etwas tut.
Heilung stelle ich mir jetzt so vor, dass aus der Täter-Opfer-Polarität im
sexuellen Erleben wieder eine Einheit wird. Wodurch das passiert, weiss ich
auch nicht.
Ich versuche, mir beide Seiten, wie sie heute in mir sind, anzuschauen und
beide zu akzeptieren. So kann ich mich von dem realen Täter von vor 25
Jahren innerlich trennen, ihn als einen von mir getrennten Menschen
wahrnehmen und bewerten. Das ist möglich, das fühle ich jetzt schon, auch
wenn ich noch nicht soweit bin.
Dass ich beim Wahrnehmen der Erinnerungen sexuelle Erregung fühle, bewerte
ich als Teil des Heilungsprozesses.
Denn _damals_ habe ich diese nicht gefühlt. Was ich nach etwa einem Jahr
Missbrauch eine Zeitlang durch ständige sexuelle Überreizung und seelische
Abstumpfung anfing zu fühlen, geht in diese Richtung, ist aber im Kern
etwas unglaublich Verzweifeltes, Mutloses und Trauriges. Eine Art sexuelle
Erregung, die leer, traurig, wütend und verzweifelt war, und mit weder mit
seelischer Befriedigung  noch mit körperlicher Erleichterung was zu tun
hatte. Ein Gefühl, das zwar sexuell, aber gequält und unglücklich ist.
Auf jeden Fall wird mir klar, dass die Wut und die Trauer, die ich anfange,
zu empfinden, als Grundlage keine moralische Bewertung hat oder
anstrebt. Sie hat mit dem, wie mein Kopf sexuellen Missbrauch und Gewalt
bewerten, oder wie die Gesellschaft dies bewerten, nichts zu tun.
Die Grundlage für Wut und Trauer ist mein seelisches Bedürfnis nach (auch
sexueller) Selbstbestimmung, danach, mir Gefühle und Erlebnisse selbst
wählen zu dürfen. Dass ich das nicht durfte, das macht mich wütend. Diese
Wut spüre ich zuerst sexuell und ich finde das gut so.
--
Maria
http://www.maria-ruhl.de
"wir sollten die zukunft nicht durch einen mangel an fantasie
beleidigen"


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PostPosted: 2001-02-19 12:52:03
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Joined: 2001-02-19 12:52:03
Hallo Maria
- Hide quoted text -- Show quoted text -> #
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> Durch die Traumatherapie erlebe ich auch einen Teil meiner Erinnerungen
> neu. Die Gefühle von damals wertfrei zu entdecken ist sehr sehr schwer
und
> braucht viel Zeit.

Gefühle _sind_ Ausdruck innerer Wertung! Ein Gefühl _ist_ oft die bloße
Wertung eines Erlebens als gut oder schlecht! Will man diese Wertung
unterdrücken, dann muß man die Gefühle an sich unterdrücken.
[snip...]
####
- Hide quoted text -- Show quoted text ->Sie [s*xuelle Gefühle] geben mir
Kraft, zu erkennen und auszuhalten,
...
> Wenn ich die s*xuellen Gefühle akzeptieren kann, werde ich dahin
> kommen, auch wütend sein zu können, und trauern zu können.
...
> Wenn ich mich dafür verachte, hasse, verurteile, werde ich nie dahin
> kommen, sondern in der Wut auf mich selbst stecken zu bleiben.
...
> Diese s*xuellen Gefühle sind also ein Schutzmechanismus vor den
> eigentlichen Gefühlen, die ich als gefährlicher erlebt habe.
...
> Heilung stelle ich mir jetzt so vor, dass aus der Täter-Opfer-Polarität
im
> s*xuellen Erleben wieder eine Einheit wird.
...
> Dass ich beim Wahrnehmen der Erinnerungen s*xuelle Erregung fühle,
bewerte
> ich als Teil des Heilungsprozesses.

####
Ausschnitt der Sammlung Deiner Zitate die mir Sorge machen weil Du Dich _so
sehr_ Durch Deine S.ualität damit definierst !?
[snip...]
> Ich hab mir das angesehen und versucht, es nicht zu bewerten, bzw zu
> einer Bewertung zu kommen, die positiv ist. ...

Also wertfrei ist es demnach dann wenn man _nicht_ bewertet oder _positiv_
bewertet.  Das negative Empfinden wird also ignoriert und verdrängt oder

zumindest nicht zugelassen. ... kann das denn richtig sein???
> Ich hab mich entschlossen, die Erinnerungen so zu akzeptieren, wie sie da

> sind, und auch die Gefühle, die dabei entstehen.

Da weiss ich nicht wie das gehen soll ... Du lässt ja das ganze wertende in
der Erinnerung nicht zu oder versuchst das zumindest ... somit halt ich es
für unmöglich das sie dann so akzeptiert werden wie sie wirklich sind ...
oder versteh ich was falsch?
[snip...]
> ... Es werden nicht die einzigen Gefühle sein, denn damals habe ich
> anders gefühlt. ...
> ... Denn _damals_ habe ich diese [s*xuelle] nicht gefühlt.

...also rückt heute gerade etwas weiter in den Vordergrund was Du damals gar
nicht so empfunden hast ...
Zum Schluß aber hast Du _genau_ diese s*xuellen Gefühle als Folge seelischer

Abstumpfung benannt und mit "Verzweiflung, Mutlosigkeit, Trauer, Wut,
Qual
und Unglück" gleichsetzt! Das _sind_ die wertenden Gefühle die mir
gerade
in meinem "wertfreien" Zustand fehlen ...
Ich find nicht erstrebenswert ... wenn ich die negativen Gefühle nicht
beachten
will ist da immer noch nichts positives ... es bleibt so ein Vakuum in der
Mitte...
Twilightzone nenn ich das ... weil es für mich etwas gruseliges hat wie
gerade
zur Zeit ... vielleicht versteh ich deswegen so manches gerade nicht?
[snip...]
> Gedanken können niemals Opfer sein, denn wir wählen sie uns freiwillig.


Gedanken sind auch Folgen von erlebten ... wenn das Erlebte nicht freiwillig
war, dann ist das Zurückdenken daran ebenfalls nicht freiwillig für mich! Du

hast recht, daß man sie allerdings beeinflussen kann ... man kann sie z.B.
verdrängen weil sie Gefühle zur Folge haben ...
> Manchmal masst man sich in Gedanken eine Opferrolle an,
> aber das verschleiert nur, dass man sich in Gedanken zum Opfer
"macht".
> Also in Wirklichkeit etwas tut.

Wer macht Dich zum Opfer!? Du weil Du so empfindest oder derjenige der Dich
so empfinden lässt oder die Situation als solche oder die
Machtverhältnisse!!?
[snip...]
In erster Linie solltest _Du_ zurechtkommen mit Deinem Weg den Du wählst ...
nur solltest Du Dich _dabei_ nicht wertfrei ohne die Gefühle betrachten da
es
sonst keine faire oder wirklich freiwillige Entscheidung für Dich ist.
Bei all dem was Du geschrieben hast kommt mir der Teil der wirklichen
Gefühle viel zu kurz ...
Lieben Gruß
Klaus


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PostPosted: 2001-02-21 20:34:30
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Joined: 2001-02-21 20:34:30
Klaus Angsthase wrote:

Hallo Klaus,
danke für Deine Gedanken.....
mir ist klar, dass mein Geschreibsel widersprüchlich ist, sein muss.
Daran ändert auch nichts, dass ich versuche, mich widerspruchsfrei
auszudrücken, denn mein Bedürfnis nach Klarheit durch Wahrheit ist ja auch
da. Der Kopf versucht, vieles zu verstehen, um die gefühlsmässigen Vorgänge

irgendwo als "gefahrlos" abhaken zu können, denn er produziert
schnell
angsterzeugende Gedanken, wenn ers nicht mehr blickt.....
aber es nützt nix, es ist und bleibt wie es ist - verwirrend.
- Hide quoted text -- Show quoted text -> > #
> > #
> > #
> > #
> > #
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> > #
> > #
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> > #
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> > #
> > #
> > #
> > #
> > #
> > #
> > #
> > #
> > Durch die Traumatherapie erlebe ich auch einen Teil meiner
Erinnerungen
> > neu. Die Gefühle von damals wertfrei zu entdecken ist sehr sehr
schwer
> > und braucht viel Zeit.
> Gefühle _sind_ Ausdruck innerer Wertung! Ein Gefühl _ist_ oft die
bloße
> Wertung eines Erlebens als gut oder schlecht! Will man diese Wertung
> unterdrücken, dann muß man die Gefühle an sich unterdrücken.

Ok, ein Gefühl enthält eine Wertung im Sinne von "angenehm" oder
"unangenehm", oder "gut" und "schlecht".
Mir geht es darum, das Gefühl selbst nicht zu werten, also das Gefühl nicht
mit dem Kopf zu beurteilen. Das versuche ich, aber es gelingt nur
zeitweise. Aber schon allein vom zeitweisen Gelingen dieses Versuchs
profitiere ich unheimlich.
Es hat mich zutiefst innerlich bestätigt, dieses sexuelle Gefühl im
Zusammenhang mit einigen bestimmten Erinnerungen einmal _auszuhalten_, ohne
dass der Kopf sagte: "Das ist ja furchtbar" "Was fühle ich
denn da für eine
Scheisse" "um gotteswillen, habe ich das damals etwa auch
gefühlt" "bin ich
etwa selbst so veranlagt".
Einmal mich erinnern und nichts dergleichen im Kopf hören. Nur das Gefühl
kommen lassen und die Bilder anschauen, keine Wertung, nichts, nichts,
nichts. Das bin ich, einfach so, egal ob ich das nachher Scheisse finden
werde oder nicht - aber jetzt schau ichs mir in Ruhe an und halte dieses
Gefühl aus, wie auch immer ich es hinterher bezeichnen werde.
Es hat mich froh gemacht dass das ging. Das gibt mir mehr, als mir Sorgen
zu machen, warum ich so fühle.
> Ausschnitt der Sammlung Deiner Zitate

[gesnipt]
> die mir Sorge machen weil Du Dich
> _so sehr_ Durch Deine S.ualität damit definierst !?

Diese Sorge habe/hatte? ich auch. Sie hat mich daran gehindert, das Gefühl,
wie es nun mal ist und sein will, sein zu lassen. Darin steckt ja beides:
Etwas sein lassen, heisst, es zulassen, und es loslassen können.
> [snip...]
> > Ich hab mir das angesehen und versucht, es nicht zu bewerten, bzw zu

> > einer Bewertung zu kommen, die positiv ist. ...
> Also wertfrei ist es demnach dann wenn man _nicht_ bewertet oder
_positiv_
> bewertet.  Das negative Empfinden wird also ignoriert und verdrängt
oder
> zumindest nicht zugelassen. ... kann das denn richtig sein???

Die Bewertung, ob positiv oder negativ, kommt aus dem Kopf. Negative
Bewertungen sind ja da schon ohne Ende im Kopf. Von denen rede ich jetzt
mal nicht. die haben schon lange genug gewirkt und wenig gutes bewirkt.
Ich wollte eben mal wissen, was passiert denn, wenn ich jetzt auch mal ne
positive Bewertung zulasse. Kann es überhaupt eine positive Bewertung geben
- für _solche_ Gefühle bei _solchen_ Erinnerungen? Warum eigentlich nicht?
Ein gedanklicher Prozess. Mit der Folge, dass ich mich nachher besser
kennenlerne, mich mehr akzeptieren kann, mich stärker, unabhängiger,
neugieriger auf  mich selbst fühle.....warum nicht?
Noch besser fände ich - und ich versuchs immer wieder mal, ob es geht -
Gefühle _gar nicht_ mit dem Kopf zu bewerten.
(Falls Du jetzt fragst, warum denn: z.B. deshalb, um die dem Gefühl
innewohnende Bewertung zu finden und zu leben, also es nicht mehr länger
mit dem Kopf zu unterdrücken)
 Aber das kann ich jetzt noch nicht, oder nur kurzfristig. Wenn die eine
Seite der Polarität (negative Gedanken) schwer besetzt ist, dann ist der
Weg zur (wertungsfreien) Mitte so herzustellen, dass die positiven Gedanken
genauso stark werden. Mit Bewertung und Gegenbewertung allein ist es nicht
getan, das ist Kreislauf ohne Ende.
Das Bild mit der Waage, das sich mir die ganze Zeit schon aufdrängt, ist
vielleicht gar nicht so verkehrt. Die eine Seite ist voll mit negativen
Gedanken/Bewertungen/den dazugehörigen Gefühlen. Ok, damit hab ich ganz
lang gelebt, und versucht, den Ausgleich in der anderen Waagschale über
alle möglichen Kompensationen herzustellen. Ging ja auch, mal recht, mal
schlecht, viele Jahre lang.
Irgendwann werd ichs vielleicht auch verstehen, warum das mit den
Kompensationen irgendwann nicht mehr ging, und alles, was ich in die
positive Waagschale geschaufelt hab, immer bloss verdunstet und
verflüchtigt ist. Ich weiss es auch nicht, wieso, aber es kam so und ich
musste handeln. Denn ich kann nicht leben, wenn die Waage nicht
ausgeglichen ist. Ich bin nicht handlungsfähig und kann meiner
Verantwortung, die ich fühle, nicht nachkommen.
Meine Therapeutin hat schon genau nachgefragt, was ich denn da alles so in
die positive Waagschale schaufeln wollte. Kompensationen, oder ein
wirkliches, adäquates Gegengewicht zu der anderen Waagschale?
Bis ich irgendwann gesagt hab, ok ,ich gebs auf. Ich schau mir jetzt an,
was in dieser scheissdunklen, schrecklichen traurigen Waagschale drin ist.
Damit ich endlich die adäquate, haltbare, dauerhafte andere Seite finde.
Eine stabile Mitte finde. Mehr will ich doch gar nicht.
Naja, und nun schau ich da ab und zu mal wieder genauer hin, z.B. im Rahmen
dieses strukturierten Redens über die traumatische Vergangenheit.
Ich brauch mir keine Kompensationen auszudenken für das was ich da sehe.
Das was durchs Hinschauen entsteht, hilft für das Gegengewicht, das fällt
alles in die "positive" Waagschale, langsam, aber ich hatte ja
vorher auch
viel Zeit. Wozu also Hast.
> > Ich hab mich entschlossen, die Erinnerungen so zu akzeptieren, wie
sie
> > da sind, und auch die Gefühle, die dabei entstehen.
> Da weiss ich nicht wie das gehen soll ... Du lässt ja das ganze wertende

> in der Erinnerung nicht zu oder versuchst das zumindest ... somit halt
ich
> es für unmöglich das sie dann so akzeptiert werden wie sie wirklich
sind
> ... oder versteh ich was falsch?

weiss auch nicht so richtig....ich denke mal, dieser Prozess ist am Anfang
und da wird sich noch eine ganze Menge dabei ändern.
Was ich versuche, zu unterdrücken, ist der gegenwärtige, heutige Impuls des
Kopfes, zu bewerten. Weil ich die Erinnerung, und die Gefühle, die sie
auslösen, so betrachten will, wie sie sind. Sonst versuche ich
eigentlich nichts zu unterdrücken.
> [snip...]
> > ... Es werden nicht die einzigen Gefühle sein, denn damals habe ich

> > anders gefühlt. ...
> > ... Denn _damals_ habe ich diese [s*xuelle] nicht gefühlt.
> ...also rückt heute gerade etwas weiter in den Vordergrund was Du damals

> gar nicht so empfunden hast ...

Genau. Eine für mich überraschende Wendung, aber es ist ja, wie Du  
auch bemerkst, noch komplizierter....
> Zum Schluß aber hast Du _genau_ diese s*xuellen Gefühle als Folge
> seelischer Abstumpfung benannt und mit "Verzweiflung, Mutlosigkeit,
> Trauer, Wut, Qual und Unglück" gleichsetzt! Das _sind_ die
wertenden
> Gefühle die mir gerade in meinem "wertfreien" Zustand fehlen
...

Hmm....weiss nicht so recht was ich dazu sagen soll. Irgendwie kommt mir
das aber schon verdammt bekannt vor, es erinnert mich an was.
"Wertfrei",
das hab ich lang mit "wertlos" verwechselt. Da hab ich mich lang mit
vor
meinen Gefühlen (und ihren schmerzvollen Schreien) gerettet.
Wertlos...wertfrei...
> Ich find nicht erstrebenswert ... wenn ich die negativen Gefühle nicht
> beachten
> will ist da immer noch nichts positives ... es bleibt so ein Vakuum in
der
> Mitte...
> Twilightzone nenn ich das ... weil es für mich etwas gruseliges hat wie
> gerade
> zur Zeit ... vielleicht versteh ich deswegen so manches gerade nicht?

da können wir uns die Hand geben in dieser Zone...es stimmt, die negativen
Gefühle nicht beachten (im Sinne von "ent-werten") schafft kein
positives
Gegengewicht.
Ich meins auch nicht so, ich denke mal da hab ich ein Riesenmissverständnis
erzeugt, und hoffe, dass ich es mit den Kommentaren jetzt besser
ausgedrückt hab.
> [snip...]
> > Gedanken können niemals Opfer sein, denn wir wählen sie uns
freiwillig.
> Gedanken sind auch Folgen von erlebten ... wenn das Erlebte nicht
> freiwillig war, dann ist das Zurückdenken daran ebenfalls nicht
freiwillig
> für mich! Du hast recht, daß man sie allerdings beeinflussen kann ...
man
> kann sie z.B. verdrängen weil sie Gefühle zur Folge haben ...

Man kann Gedanken nicht wirklich verdrängen, sie suchen sich dann eine neue
Wirkungsebene. Man kann sie, wenn es z.B. Befürchtungen sind (Achtung
klassische VT :-)); ernst nehmen, auf Realitätsgehalt überprüfen und
ändern, also an die Realität anpassen. Damit ändert sich auch die das
Gefühl, das die Befürchtung begleitet, von Angst in......Selbstvertrauen
z.B. Oder in Vorsicht. Oder in gesunde Skepsis. Je nach dem was der
Realität tatsächlich angemessen ist.
Davon auszugehen, dass Gedanken freiwillig gewählt sind, ist auch wirklich
eine schwierige persönliche Entscheidung, die für die Flut an alltäglichen
Gedanken, die so auf mich einstürmen, so ganz auch nicht stimmt. Irgendwas
denkt in mir automatisch. Es ist eine mögliche Willensentscheidung, zu
sagen: Ok du automatische Denkmaschine, denk was Du willst - aber ob Du
damit Einfluss auf meine Gefühlsebene kriegst, das entscheide ich!
Klar stellt sich da die Frage - wer ist ich?
Egal. Ich übernehme Verantwortung für meine Gefühle, die sonst ständig
Opfer dieser Denkmaschine bleiben. Ich sag stopp. Denk was Du willst, aber
wenns an mein Gefühlsleben geht,
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PostPosted: 2001-02-21 20:35:45
Online
Registered User

Joined: 2001-02-21 20:35:45
LIebe Tina,
> Hab ich's doch gewusst als ich Marias Zeilen las, dass ich mich
irgendwann
> einklinke :-)))

was ich mir auch gewunschen hab :-)))
- Hide quoted text -- Show quoted text -> Vorsicht, ich benutze keine
Sternchen oder Abkürzungen!
> Klaus Angsthase schrieb folgende Zeilen:
> >> #
> >> #
> >> #
> >> #
> >> #
> >> #
> >> #
> >> #
> >> #
> >> #
> >> #
> >> #
> >> #
> >> #
> >> #
> >> #
> >> #
> >> #
> >> #
> >> #
> >> #
> >> #
> Ich glaube, dass es für uns Betroffene ein großes Problem ist, dass
> Erinnerungen auch Erregung auslösen können, wir nicht nur Abscheu
> empfinden. Ging mir auch so wie Maria.

Oh, danke dass Du das schreibst. Das tut wirklich gut.
Es ist ja doch so, dass ich die Bewertung "scheisse" zwar inzwischen

relativieren kann, was entgegensetzen kann, aber dadurch ist die ja jetzt
nicht so schnell und einfach weg. Da ist jetzt ein Konflikt im Gang - der
vorher nicht da war. Deshalb hab ich auch so viel darüber geschrieben und
es veröffentlicht. Vorher, als ich einfach nur die negative Bewertung
hatte, der ich mich gebeugt hab, gabs keinen Konflikt, aber es ging mir
nicht besser, im Gegenteil, ich hab ein Stück weniger Leben zugelassen.
 Ich kriegte das nicht auf die Reihe
> zu begreifen, dass der Körper, auch wenn ich das nicht will, auf
> Stimulation mit Erregung reagieren kann.
> Es brauchte lange, bis ich das akzeptieren konnte. Ich habe Maria so
> verstanden, dass dieses Thema sie _jetzt_ gerade sehr stark beschäftigt.


Genau, das ist _jetzt_ so, ich sehe es, wie gesagt, als Eingangstor. Ein
Geschenk meiner Seele (sie ist wirklich sehr weise....???), mich zu Beginn
mit stärkenden Gefühlen zu begrüssen.
Ist das nicht eine nette Bewertung?  -->//*wenn ich schon bewerten
muss...
Find ich viel schöner, als mir zu sagen, wie verdammt und verdammenswert
ich bin, weil ich so was beschissenes fühle.
- Hide quoted text -- Show quoted text -> >> Gedanken können niemals
Opfer sein, denn wir wählen sie uns freiwillig.
> > Gedanken sind auch Folgen von erlebten ... wenn das Erlebte nicht
> > freiwillig war, dann ist das Zurückdenken daran ebenfalls nicht
> > freiwillig für mich!
> Hmmmm....Ich stolpere hier gerade. Vielleicht versteh ich gerade etwas
> falsch. Aber ich habe mich dazu entschlossen, meine Erinnerungen
> anzunehmen, sie kommen zu lassen und dann kann ich mich entscheiden, wie
> ich damit umgehen werde. Ich habe die Möglichkeit zu verdrängen oder
mir
> diese Erinnerungen anzusehen. Wenn ich in der Lage bin, sie anzunehmen,
so
> wie sie kommen mit all den dazugehörigen Gefühlen, dann erinnere ich
mich
> freiwillig. Ein Flash hat damit seine Macht verloren, haut mich nicht
mehr
> in ein tagelanges Loch und damit fühle ich mich auch nicht mehr als
Opfer.
> Trotzdem weiß ich immer noch, dass ich _damals_ Opfer _war_!

Daran gibts auch nix zu rütteln. Wie auch an Deiner heutigen
Entscheidungsfreiheit. Die jeder hat, in dem Masse, wie er sich dessen
bewusst ist. Naja, ok, ausser denen, die im türkischen Knast sitzen oder
dergleichen, klar. Komm mir jetzt keiner damit. Das Thema sollte erst mal
unpolitisch und unphilosophisch betrachtet werden, wenn man für sich zu
umsetzbaren Ergebnissen kommen will.
Liebe Grüsse
--
Maria
http://www.maria-ruhl.de
"wir sollten die zukunft nicht durch einen mangel an fantasie
beleidigen"


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PostPosted: 2001-02-22 00:06:25
Online
Registered User

Joined: 2001-02-22 00:06:25
Hallo Tina!
> Vorsicht, ich benutze keine Sternchen oder Abkürzungen!

bleibt so stehen!
- Hide quoted text -- Show quoted text -> #
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> #
> #
> #
> #
> #
> #
> >> Dass ich beim Wahrnehmen der Erinnerungen s*xuelle Erregung
fühle,
> >> bewerte ich als Teil des Heilungsprozesses.

...
> Ich glaube, dass es für uns Betroffene ein großes Problem ist, dass
> Erinnerungen auch Erregung auslösen können, wir nicht nur Abscheu
> empfinden.

... oder die Abscheu (eigene Erfahrung) die sich daraus gegen sich selber
richtet...
Übrigens Respekt vor Maria das sie sich getraut sich diesbezüglich zu
äußern! Ich für meinen Teil habe mich _nie_ getraut das Thema anzusprechen!

> Ging mir auch so wie Maria. Ich kriegte das nicht auf die Reihe zu
> begreifen, dass der Körper, auch wenn ich das nicht will, auf
> Stimulation mit Erregung reagieren kann.

Ja ... und das war lange Zeit Grund für Selbstvorwürfe bei mir. Ich
hab mich nie getraut das hier mal anzusprechen und in der
Therapie ging das Ansprechen fürchterlich in falsche Richtung. Habe
mich damit nur alleine auseinandergesetzt. In der Therapie ging es übrigens
anfangs los wie bei Maria und bin vielleicht übersensibel deswegen. Aber
jeder muß _seinen_ individuellen Weg finden und ich will hier nicht gegen
Marias
Weg anreden!
In Therapie sollte ich allerdings dann auch versuchen wertfrei ...
"objektiv
ohne moralische Wertung" die alten Dinge wieder durchgehen.
Dabei wurde ich fixiert auf eine Ursache meines Selbsthasses
... das körperliche Funktionieren ... und lernte meine Gefühle dazu zu
ignorieren. Im Endeffekt wurde nur der alte Abwehrmechanismus wieder
gestärkt sich emotional immer mehr abzuschalten. Ich habe nicht mehr
kritisiert und diese Tour bei mir weiterverfahren lassen. Mein körperliches
Funktionieren wurde mir bald als "T*terspekt" an mir untergeschoben
... ich
habe es mangels Zulassung von Emotionen sogar teilweise angenommen und
daraus folgende Gefühle ebenfalls wieder zu unterdrücken gelernt. ... Bis
ich zum
Glück mal irgendwann explodierte weil ich wohl viel zu viel wegdrücken
mußte
... mich ein Stück weit als T*ter darzustellen weil ich körperlich reagiert
habe war eben _ZUVIEL_! Während diesen gut 2 Monaten hatte ich übrigens
mehr als 10 kg verloren ... was mir im nachhinein zeigt das Gefühle sich
eben
ihren Weg anderes bahnen  ... bei mir eben so.
Bei den bewußten Körperreaktionen hab ich wenig Ahnung von Eurer Seite da
ich (leider) mit dem anderen Chromosomenpaar ausgestattet bin. Leider meinte
ich gerade vollkommen _ernst_ was einen anderen Teil meiner Problematik
darstellt.
Interessant war mein "Selbststudium" der Körperfunktionen damals
besonders
durch eine Arbeit von einem Biologie-Doktoranden die ich dummerweise nicht
mehr finde. Endlich bewußt wurde mir dadurch die krasse Ähnlichkeit von
körperlichen und "chemischen" Vorgängen bei S*xualität einerseits
und Angst
und Agression anderseits! Wenn man alle drei Dinge, die ich vorher als
vollkommen unterschiedlich angesehen habe, miteinander wertfrei ;-)
vergleicht, dann ist da eine verdammte Ähnlichkeit. Die Ausschüttung dieser
ganze biochemischen Stoffe im Körper sind fast gleich, daß der Kreislauf auf

Touren kommt ist gleich, und das zumindest bei M-Wesen bestimmte Hormone aus
dem "unteren" Bereich verrückt spielen die sonst auch für
Agression
zuständig sind
ist ebenfalls fast gleich.
Wenn man sich das bewußt macht, dann ist klar warum man eben zumindest bei
s*xuellem in einen sehr agressionsähnlichen Zustand kommt. Nur das es bei
Angst dasselbe ist war mir erst nachher klar. Bei Angst sorgt der Körper
wohl automatisch für Agression oder Bereitschaft dazu auch wenn man
das ganz anders wahrnimmt. Das ist urinstinktiv die Funktion der
Selbsterhaltung die in Gefahrensituationen eben Verteidigungsbereitschaft
erzeugen soll und dafür Agressivität erzeugt um das Wesen sich eben
"effizienter" Verteidigen lassen zu können.
In Situationen wo es fraglich ist ob Angriff die bessere Verteidigung wäre
hat die Natur den Fluchtinstinkt vorgesehen wofür diese Agressivität in Form

von Angst eben auch zur "Effizienzsteigerung" beiträgt. Was dann
aber
besonders interessant ist, ist das quer durch das Tierreich inklusive Mensch
die Lebewesen beim Fluchtinstinkt oft mit anscheinend s*xueller
Körperfunktion reagieren ... sinngemäß laut dieser Arbeit soll das den
bestimmten Zweck erfüllen eben die agressive Energie in
Fluchtgeschwindigkeit
umzusetzen ... und eben der gewünschte Nebeneffekt wäre, das eben
reagierende Körperteile sich so verändern das sie weniger hinderlich bei der

Flucht sind. Bei M-Wesen zieht sich nun mal auch was im
"Laufbereich" etwas
"wichtiges" sehr viel näher an den Rumpf heran was dort mehr
Bewegungsfreiheit schafft.
Ich kanns nicht gut erklären weil ich nicht gerne an sowas denke. Fakt ist
für mich eben das eine gewisse Reaktion einfach naturgewollt ist und nicht
immer dem dient wofür es den Anschein haben mag.
Scham ist ein gleicher Grund wodurch solche Reaktionen entstehen können.
Ich hab mich oft genug geschämt bloß vor Erwachsenen zu stehen und habe
daraus reagiert. Es ist Zwangsläufigkeit und kein Beweis für meinen Spaß an

der Sache.
Hinzu kommt dann eben, wenn Flucht nicht möglich ist, das diese Körperzonen
eben stur auf Kontaktreizung reagieren besonders eben wenn sie bereits in
Funktionsbereitschaft sind, aber dabei ist es diesem Scheißprogramm dann
scheißegal warum sie gerade funktionsbereit sind. Das ist als Automatismus
einprogrammiert im Menschen.
Ein anderer Grund aus meiner M-Wesen-Sicht ist etwas, worüber
wohl auch kaum gesprochen wird. Vielleicht wegen Tabuisierung der
Homos*xualität ... keine Ahnung. Auf jeden Fall zählt zu erogenen
Zonen ... sogar verhältnismäßig intensiv ... tatsächlich die schnöde
Prostata. Mir war das nie klar und in einer Schule lernt man das ja auch
nicht ... nur war es immer schlimm für mich wahrzunehmen das eben bei einer
bestimmten M-mäßigen Praktik ich besonders deutliche Reaktionen auf der
gegenüberliegenden Seite wahrnehmen mußte obwohl ich gleichzeitig Ekel Angst

und Schmerz empfand. Das das eine mechanische Reaktion aufgrund
der Stimulierung der bewußten Prostata war, ist mir erst seit
kurzer Zeit klar. Damals sah ich mich selber als schlecht und falsch an.
Machte mich im Prinzip nur aufgrund dieser _meiner_ Reaktion selber fertig.
Da
ich elterlicherseits gelernt hatte das Homo-mäßiges wohl das schlimmste
überhaupt wäre ... da hat alles andere geradezu seine Wichtigkeit verloren
und es war fast das einzig schlimme an allem das ich dort bei sowas reagiert
hatte und wohl demnach schwul sein müßte. Es wäre gefährlich gewesen wenn
meine Eltern es erfahren hätten weil die viel schlimmer mich als ihren Sohn
empfunden hätten war meine absolute Gewißheit! Vollkommen abgedreht und
verkorkst das ganze ... aber so war es! Das war so mit 10/11.
Vorher war mir sowas schon mal mit 6 "passiert" ...  mit dem
"Ereignis" habe
ich eigentlich gar nicht so viele Konflikte ... vielleicht gerade weil ich
selber
damals noch gar nicht reagieren konnte!?
Auf jeden Fall war die Gut/Böse-Verteilung damals für mich ziemlich klar.
Die Sache mit 10/11 (Onkel) hingegen ist verbunden mit Selbstvorwürfen
und fast eigener Schuldzuweisung. Die Sache an sich war aber die gleiche ...
nur war ich damals bereits ansatzweise "reaktionsfähig" und ich
denke da
liegt die unterschiedliche innere Bewertung immer noch etwas begraben.
> Es brauchte lange, bis ich das akzeptieren konnte.

Siehe oben ... mag sein das ich mir was einrede ... aber es ist mittlerweile
meine feste Überzeugung!
> Ich habe Maria so verstanden,
> dass dieses Thema sie _jetzt_ gerade sehr stark beschäftigt.

Das verstand ich auch so .... und wie gesagt wurde es bei mir durch diese
Art der Therapierung letztes Jahr eben wieder schlimmer. Deshalb stehe ich
der Sache skeptisch gegenüber. Weil diese Fixierung auf körperliche
Reaktionen und deren wertfreie Betrachtung damals mein bis dahin noch
wackeliges Selbstbild des Automatismusses hinter meinen körperlichen
Reaktionen massivst torpediert hatte. Bei mir in meiner individuellen
Situation war der Erfolg dieses Therapieansatzes verheerend. Aber die
Existenz dieses Therapieansatzes sagt ja vielleicht in sich aus, daß es bei
vielen anderen hilfreich sein muß? Weiss nicht ... mir macht das Angst und
_mich_ hat es massivst verunsichert und in diesen eklig emotionslosen
Zustand verfrachtet.
> >> Gedanken können niemals Opfer sein, denn wir wählen sie uns
freiwillig.
> > Gedanken sind auch Folgen von erlebten ... wenn das Erlebte nicht
> > freiwillig war, dann ist das Zurückdenken daran ebenfalls nicht
freiwillig
> > für mich!
> Hmmmm....Ich stolpere hier gerade. Vielleicht versteh ich gerade etwas
> falsch. Aber ich habe mich dazu entschlossen, meine Erinnerungen
> anzunehmen, sie kommen zu lassen und dann kann ich mich entscheiden,
> wie ich damit umgehen werde.

Das sehe ich auch so ... und zwar inklusive meiner emotionalen Wertung. Ich
wollte nur darauf hinaus, daß ich es _gar nicht_ freiwillig empfinde wenn
ich
z.B. wie anderweitig gesagt an der Autobahnabfahrt vorbeifahre und sich mir
die Erinnerungen zwangsläufig aufdrängen ... da erkenne ich keine
Freiwilligkeit ... mein Bauch geht in Abwehrhaltung und reagiert etwas
überdreht vielleicht ... aber als Steigerung dieses therapeutischen Ansatzes
kommt für dann bald "Selber schuld wenn Du dran denkst" wie es
sinngemäß
für meinen Bauch damals in dieser Therapie rüberkam bei mir.
Ich sehe es so das sich bestimmte Gedanken unfreiwillig und zwangsläufig
aufdrängen und ich dann zwar bewußt gegensteuern könnte ... wenn ich dazu
aber nicht in der Lage mehr bin weil überfordert, dann heißt das noch lange
nicht das ich freiwillig daran zurückdenke! In diesem Sinne rede ich gegen
diese Aussage eben an. Ich sehe es halt anders.
- Hide quoted text -- Show quoted text -> Ich habe die Möglichkeit zu
verdrängen


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PostPosted: 2001-02-22 18:34:45
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Joined: 2001-02-22 18:34:45
> > Vorsicht, ich benutze keine Sternchen oder Abkürzungen!
> bleibt so stehen!

Hallo Klaus,
- Hide quoted text -- Show quoted text -> > #
> > #
> > #
> > #
> > #
> > #
> > #
> > #
> > #
> > #
> > #
> > #
> > #
> > #
> > #
> > #
> > #
> > #
> > #
> > #
> > #
> > #
> > Ich glaube, dass es für uns Betroffene ein großes Problem ist,
dass
> > Erinnerungen auch Erregung auslösen können, wir nicht nur Abscheu
> > empfinden.
> ... oder die Abscheu (eigene Erfahrung) die sich daraus gegen sich selber

> richtet...

:-(((
> Übrigens Respekt vor Maria das sie sich getraut sich diesbezüglich zu
> äußern! Ich für meinen Teil habe mich _nie_ getraut das Thema
> anzusprechen!

Wie schon im ersten Posting dazu gesagt: Die Frage nach Schuld stellte sich
in mir nicht so stark, der Konflikt wegen sexueller Gefühle belastet mich
nicht (mehr) so tief, und soweit er mich belastet, hab ich mit desm die
Flucht nach vorn angetreten.
Weil ich mir gedacht hab: ich wette was dass es anderen auch so geht -
WIEDER so eine Scheisse und so eine Gemeinheit, mit der wir uns allein
fühlen - und es doch gar nicht sind.

[snip]
> deswegen. Aber jeder muß _seinen_ individuellen Weg finden und ich will
> hier nicht gegen Marias
> Weg anreden!

Das ist mir klar....
> In Therapie sollte ich allerdings dann auch versuchen wertfrei ...
> "objektiv ohne moralische Wertung" die alten Dinge wieder
durchgehen.
> Dabei wurde ich fixiert auf eine Ursache meines Selbsthasses
> ... das körperliche Funktionieren ... und lernte meine Gefühle dazu zu
> ignorieren.

Solltest Du Deine Gefühle (Erregung, Wut, Angst) dazu ignorieren, oder die
bewertenden Gedanken & daraus folgenden Gefühle (Schuld, Selbsthass...)?
Ich habe, so wie Du es schreibst, den Verdacht, dass Dein Therapeut es
versäumte, den Unterschied mit Dir gemeinsam vorher zu erarbeiten.
Also ich fand es immer schrecklich belehrend und penetrant von ihr, wenn
ich mal wieder anfing...."ich hab das Gefühl....", dass sie als
erstes,
bevor sie auf das "Gefühl" einging, erst mal fragte: Gefühl? oder
Gedanke?
Was ist dabei der Gedanke? Was ist das Gefühl?
In der Tat, ich konnte aber wirklich nur Gedanken benennen! Was ich als
Gefühle äussere, sind meistens zunächst Gedanken, die von einem starken
Gefühl begleitet sind. Nur das eigentliche Gefühl kann ich fast nie
benennen, auch heute nicht. Ich habe wirklich Schwierigkeiten damit, für
meine Gefühle eine Benennung zu finden.
Sie haben nie Namen gekriegt, und mussten stattdessen als Rechtfertigung
für Gedanken herhalten. Na wenn das nicht extrem nach M*ssbrauch stinkt....
Im Endeffekt wurde nur der alte Abwehrmechanismus wieder
> gestärkt sich emotional immer mehr abzuschalten.

Dass es darauf rausläuft, diese Befürchtung hatte ich zu Beginn der
Traumatherapie auch. Wir hatten da vorher ein leidiges
Vorbereitungsgespräch, wo ich meine Befürchtungen bezüglich der
Traumatherapie äussern sollte. Sie wollte auf keinen Fall anfangen, bevor
nicht meine Ängste dazu ausgesprochen und geklärt waren (klassische VT, you
know?).
Ich sagte also, dass ich die Befürchtung habe, auszurasten, z.B..
Ihre Äusserungen dazu hab ich so verstanden, dass ich doch wohl
selbstberuhigende Gedanken zur Verfügung hätte.
Als ich wegging war ich tierisch sauer.
Ich zitier mal aus dem was in mir vorging - vorsicht, Ohren zuhalten.
SELBSTBERUHIGENDE GEDANKEN!!!!
WAS GLAUBT DIE EIGENTLICH WIE ICH DIE LETZTEN 25 JAHRE ÜBERLEBT HABE - ICH
HABE OHNE SIE ÜBERLEBT!!! WENN SIE MEINT DASS IHR MEINE GEFÜHLE ZUVIEL SIND
DANN SOLL SIE MICH DOCH IN RUHE LASSEN - LASST MICH DOCH ALLE IN RUHE - ICH
WILL NIEMAND DAMIT BELASTEN - SELBSTBERUHIGENDE GEDANKEN!!! - ICH KANN MICH
VERDAMMT GUT SELBST BERUHIGEN - DAFÜR BRAUCH ICH KEINE TRAUMATHERAPIE - WAS
MACH ICH DENN SEIT 25 JAHREN!!!!
Ich habe nicht mehr
> kritisiert und diese Tour bei mir weiterverfahren lassen. Mein
> körperliches Funktionieren wurde mir bald als "T*terspekt" an
mir
> untergeschoben ... ich habe es mangels Zulassung von Emotionen sogar
> teilweise angenommen und daraus folgende Gefühle ebenfalls wieder zu
> unterdrücken gelernt. ...

Wusste Dein Therapeut, wie Du Dich mit dem "T*teraspekt" _fühlst_?
Vermutlich nicht....???
An dem Punkt hast Du Deinen Schuldvorwurf an Dich selbst über die
vertrauensvolle Beziehung gestellt - so wirkt das jetzt auf mich.
Dein Therapeut hat das zugelassen, das war sein Fehler. Er hätte
aufmerksamer sein müssen.
Vielleicht konnte er nicht aufmerksamer sein, weil er durch den
"T*teraspekt" alarmiert und selbst verunsichert war.
Ich hab grade ein ähnliches Problem mit meinen eigenen Aggressionsanteilen,
die mir im Verhalten meiner Tochter gegenüber bewusst werden. Wir haben
jetzt momentan die Traumatherapie zurückgestellt, um das zu bearbeiten. Sie
sieht sich da (ihre eigene Formulierung) als "Anwältin der Kinder".

Ich hab ihr auch noch nicht gesagt, wie ich mich damit fühle: bestraft.
Zumal ich das Thema selbst angeschnitten und in den Vordergrund gestellt
habe  - allerdings frappierenderweisse kommt es mir jetzt so vor, als
hätte
_sie_ das so gewollt - natürlich weil ich es nicht verdient habe, eine
Traumatherapie zu machen, wo ich doch so böse zu meiner Tochter bin.
(ist es nicht vielleicht - so aktuell es ist - nicht auch willkommen für
mich, um die schmerzhafte Traumatherapie zurückzuschieben???).
Wie sagte doch meine Therapeutin mal: "Identifizierung mit dem Täter ist

_auch_ ein Abwehrmechanismus gegen die eigenen Gefühle" (!!!!)
Nachtigall ick hör Dir trapsen....
Nur das Dilemma eines Therapeuten, der mit Aggressionsanteilen von
Patienten _verantwortungvoll_ umgehen will, ist halt schon eine heikle
Geschichte. Er muss ja - grade bei vom Patienten selbst geäusserten
T*ter-"Anteilen" - auch irgendwo berücksichtigen, dass es sich um
eine(n)
potenzielle(n) T*terIn handeln kann - er sieht uns nur 1 Stunde die Woche.
(Es ist sein Job, alarmiert zu sein, und auf sein eigenes Vertrauen zu
achten!)
Ausserdem mag mancher Therapeut auch die Erfahrung gemacht haben, dass er
belogen wird, und T*ter mit selbstbeschönigenden Absichten vor ihm gesessen
haben. Oder er hat die Befürchtung, dass es so sein könnte.
Da kommen ja auch die eigenen, vielleicht unbewältigten Anteile eines
Therapeuten zum Tragen. Irgendwie muss er das für sich lösen - am besten
schon in der Ausbildung.
Aber daran kanns auch scheitern - leider.
Vertrauen! Es geht immer wieder um Vertrauen.
 Bis ich zum
> Glück mal irgendwann explodierte weil ich wohl viel zu viel wegdrücken
> mußte ... mich ein Stück weit als T*ter darzustellen weil ich
körperlich
> reagiert habe war eben _ZUVIEL_!

Das ist es auch!
Dass Du explodiert bist, ist aber verdammt gesund, finde ich. Scheisse,
dass Du es Dir so teuer, mit wochen- und monatelangem Leiden vorher
erkaufen musstest. Dabei ist es doch so verdammt richtig.
[snip]
> Bei den bewußten Körperreaktionen hab ich wenig Ahnung von Eurer Seite
da
> ich (leider) mit dem anderen Chromosomenpaar ausgestattet bin.

Ach...das ist doch nur dieser kleine Unterschied...;-)))
[snip]
> mehr finde. Endlich bewußt wurde mir dadurch die krasse Ähnlichkeit von

> körperlichen und "chemischen" Vorgängen bei S*xualität
einerseits undmich.
> Angst und Agression anderseits! Wenn man alle drei Dinge, die ich vorher
> als vollkommen unterschiedlich angesehen habe, miteinander wertfrei ;-)
> vergleicht, dann ist da eine verdammte Ähnlichkeit.

....daher kommt wohl mein "wertfrei". So hab ich es auch gemeint.
Diese "biochemische" Ähnlichkeit war mir bisher nicht bekannt - ich
hab sie
gefühlt - weil ich es "wertfrei" anschauen konnte. Es ist mir
einfach klar
geworden, _wie_ ähnlich diese Gefühle sind.
Ich bin noch einen Schritt weiter gegangen, und habe diese Gefühle selbst
als "wertfrei" bezeichnet.
Damit meinte ich das, was ich auch im ersten Posting am Schluss geschrieben
habe: Meine Wut enthält keine "moralische" Bewertung. Sie hat eine
ganz
andere Wurzel. Wie auch meine Sexualität. Ein sexuelles Gefühl enthält
keine Bewertung von "Das ist schön" und Wut nicht Bewertung
"Das ist
Scheisse". Ich habe diese Bewertungen (die ich vom Kopf her eigentlich
vermutet, bzw in das Gefühl hineininterpretiert hätte), beim
unvoreingenommenen Betrachten nicht wiederfinden können.
Diese Gefühle _sind_ einfach. Sie mobilisieren und stärken uns, wenn wir
sie "wertfrei" _annehmen_ können. (Achtung: das ist was anderes,
wie als
"wertlos" ablehnen...es ist genau das Gegenteil...man könnt auch
sagen:
wertvoll annehmen...:-))
[snip]
> Ich kanns nicht gut erklären weil ich nicht gerne an sowas denke. Fakt
ist
> für mich eben das eine gewisse Reaktion einfach naturgewollt ist und
nicht
> immer dem dient wofür es den Anschein haben mag.

Das biologische Wissen dazu ist ja schon mal sehr hilfreich zum
Verständnis. Immerhin kann man damit einiges an völlig haltlosen
Schuldgefühlen (Nein!! Gedanken!!!) entkräften.
An einem ähnlichen Punkt (mit anderen Begründungen) hatte ich mich dann mal
gefragt: Ok, ich weiss also Bescheid, ich brauch keine Schuldgedanken haben
und mich nicht selbst hassen. _Warum_ also schau ich mirs jetzt immer noch
nicht an, was damals war?
Bei mir wars irgendwann die Willensentscheidung, zu sagen: Ich _will_ es
wissen und fühlen.
Irgendjemand schrieb in desm diese Tage über den Unterschied von _erinnern_
und _verarbeiten_. Ich glaub im Thread "Sprechen über Missbrauch".
Da kam dann bei mir ein Punkt, da ging es mir nicht mehr ums verarbeiten,
sondern ums erinnern. Aus dem Wunsch raus: _ich_ habe das erleben müssen,
es ist _mein_ leben. Ich will es zurück haben. Nicht weil ich es so gut
oder so schlecht finde. Einfach nur, weils meins ist, und ich das Recht
drauf habe. Nicht mehr, und nicht weniger!
[snip]
- Hide quoted text -- Show quoted text -> Angst und Schmerz empfand. Das
das eine mechanische Reaktion aufgrund
> der Stimulierung der bewußten Prostata war, ist mir erst seit
> kurzer Zeit klar.


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PostPosted: 2001-02-22 18:36:24
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Registered User

Joined: 2001-02-22 18:36:24
"Maria" <2...@maria-ruhl.de> schrieb im Newsbeitrag
falsch!
[Bloß die Temperatur hat nicht gestimmt]
Liebe Gedanken von Inge(s)


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PostPosted: 2001-02-22 18:37:22
Online
Registered User

Joined: 2001-02-22 18:37:22
"Klaus Angsthase" <Angsth...@Firemail.de> schrieb im Newsbeitrag

news:971agf$n9ltq$1@ID-12395.news.dfncis.de...
- Hide quoted text -- Show quoted text -> bleibt so stehen!
> > #
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> > #
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> > #
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> > #
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> > #
> > #
> > #
> > #
> > #
> > #
> > >> Dass ich beim Wahrnehmen der Erinnerungen s*xuelle
>>>>Erregung fühle,
> > >> bewerte ich als Teil des Heilungsprozesses.

Außerdem:
wenn sich mein Knie spontan an einen Sturz erinnert, dann tut das
Knie weh...
Und wenn sich mein gaumen spontan an ein gutes Essen erinnert, dann
gibts Speichelfluß...
und wenn sich nun also die S**ualorgane an was erinnern, wie außer
per Reaktion?
Aber das nur am Rande. Da wollt ich garnicht hin Klausi!
> Ich kanns nicht gut erklären weil ich nicht gerne an sowas >denke.
Fakt ist
> für mich eben das eine gewisse Reaktion einfach naturgewollt i>st
und nicht
> immer dem dient wofür es den Anschein haben mag.

GENAU!!!!!!!!
Und das mit der Prostat stimmt auch. ... ähm ... man nennt das im
Wienerischen auch den "Kickstarter", und das hat mit Wollen genau
nichts zu tun, das IST ein Schalter.
Und Du mein lieber Klausi, kannst für das alles genausowenig wie für
Deinen Kniesehnenreflex, oder dafür, daß sich die Pupille schließt
wenn Licht drauf kommt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Das alles ist eingebaut und hat in der ursprünglichen Idee absolut
Sinn!!!
Liebe Gedanken von
Deiner Inge(s)


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