Immobilien und Wohnungen

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PostPosted: 2000-12-22 00:30:49
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Joined: 2000-12-22 00:30:49
Liebe Katzenfreunde,
auf die Gefahr hin, hier OT zu sein, weil nichts greifbares besprochen
werden
wird, denke ich doch, daß hier die meiste Resonanz möglich sein wird,
weil die
Psychologen und Theologen sich wohl zwar besser in der Thematik
auskennen,
aber der Bezug zum Leben hier mal ganz kreatürlich gegeben ist, sodaß
ich hier
mehr kompetente Antworten zu erhalten hoffe.
Ich möchte einmal über Wahrnehmungen sprechen, die mir als
logisch ausgebildetem Menschen (bin beruflich Programmierer) sehr zu
denken geben und
mich im Laufe meiner Lebensjahre immer mehr beschäftigen.
Wir (meine Frau , 10 Katzen ,eine Hündin und ich) leben in einem kleinem
Hunsrückdorf in
einem alleinstehendem Bauernhaus, mit eigenem Garten.
Genau heute vor einer Woche hatte meine Frau wie jeden Abend allen
Katzen Gute Nacht
gesagt, das tut sie, weil einige Clans in getrennten Räumen im Haus
leben müssen wg.
möglicher Raufereien, um dabei zu sehen , ob auch alles stimmt für die
Nacht (Wasser,Futter).
Dabei hat sie unser Jonas (4-jähriger Kater,in unserem Haus geboren,
kerngesund, total verschmust)
so innig angeschaut, daß sie nicht umhin konnte, mit ihm noch ausgiebig
zu schmusen, was er
auch genauso intensiv zurückgab wie immer. Dann sagte sie zu ihm (so
berichtete sie mir das später, ich lag
da schon im Bett), daß sie ihn nicht beschützen könne (er ist ein ganz
zierliches Geschöpf, sehr
leicht und ein sehr zartes Kurzhaarfell), und sah ihn gleichzeitig mit
ihrem innerem Auge
mit Blut befleckt. Am nächsten Morgen öffnete ich wie gewöhnlich die
Katzenklappe, da ich als
erster aufstehe, um die Katzen in den Garten zu entlassen, worauf sie
schon immer sehnsüchtig warten.
Mir war von dem Erlebnis meiner Frau am Abend zuvor nichts bekannt, weil
ich schon schlief, und
sie mit mir noch nicht darüber gesprochen hatte. Am vorigen Freitag war
ein sehr windiges, regnerisches
Wetter, da kommen alle Katzen nach kurzem Rundgang meistens nach einer
halben Stunde schon wieder
ins Haus, besonders Jonas, der sich dann sonst als erster auf der
Heizung erstmal aufwärmt.
Doch diesmal kamen alle, bis auf Jonas. Als er dann bis zum Vormittag
immer noch nicht auftauchte,
suchte dann meine Frau das ganze Gelände und die Nachbaranwesen ab, er
blieb verschwunden!
Auch Nachfragen bei den Nachbarn, in Ställen und Scheunen nachzusehen,
brachten keine Spur von ihm.
Es hat auch keine Wahrnehmungen bezüglich bremsender Autos oder
streunender Hunde gegeben, was
auch unser Hund mit Sicherheit angezeigt hätte, da ist er ganz hellhörig
drauf. Auch sind die
anderen Katzen nicht in Panik ins Haus zurückgeflüchtet, sondern haben
sich ganz normal verhalten,
sodaß überhaupt kein Anlass zur Annahme eines außergewöhnlichen Vorfalls
gegeben war.
Wir haben dann beim Bürgermeister nachgefragt, ob jemand eine Katze
gefunden habe, und schließlich
selber bei 50 Nachbarhäusern eine Suchmeldung in den Briefkasten
geworfen. Das ist jetzt eine
Woche her, und unser Jonas bleibt verschwunden, und keine einzige
positive Rückmeldung hat uns
erreicht. Ich habe alle mir zugänglichen Schuppen, Straßenränder, Gärten
mit unserem Hund
abgesucht, der Kater ist spurlos verschwunden. Ich nehme nicht an, daß
morgens um 7 im Winter
in winzigen Dörfern Katzenfänger warten, das haben uns auch andere
Katzenfreunde versichert.
Was also ist geschehen? Was wußte diese Katze am Abend, was hat meine
Frau am Abend vorher gesehen?
Ihr fiel das übrigens erst viel später wieder ein, als sie mir das
erzählte. Ich will ja die
Hoffnung nicht aufgeben, er ist im Ohr tätowiert, vielleicht meldet ihn
jemand bei TASSO, das
hat bei Bekannten nach 3 Monaten auch schon mal geklappt. Aber wenn
meine Frau ihn im Blut
gesehen hat, befürchte ich doch schlimmeres, obwohl es sich noch vor
unseren Augen verbirgt.
Eine ähnliche Erfahrung hatten wir vor 7 Jahren mit unserer ersten
Hündin. Die hat uns im
Frühjahr so merkwürdig angesehen, daß wir sehr in Sorge waren, daß mit
uns etwas nicht stimmen
würde, mit einem Blick, der einem einen Angstschauer ausgelöst hat. Das
ging mir so und meiner
Frau ebenso, aber wir hatten nicht miteinander darüber gesprochen, weil
wohl jeder meinte, mit ihm
selber werde etwas passieren, was der Hund voraussehe. In dieser Zeit
(im Frühjahr wohlgemerkt!)
hatte meine Frau eine Vision , daß der Hund noch durch den Schnee gehen
würde, was ihr zu dieser
Zeit ziemlich unverständlich war, sodaß sie das wieder vergaß. Dann
urplötzlich im Sommer wurde
der sonst kerngesunde Hund von einem auf den anderen Tag sterbenskrank,
der Arzt konnte keine
Diagnose stellen, war so plötzlich wie Vergiftung, war aber keine
Vergiftung, kurz, er wollte, daß
wir ihn einschläfern lassen sollten. Darauf hin sträubte sich alles in
uns, und da fiel meiner
Frau wieder ihre Vision vom Frühjahr ein, daß sie den Hund durch den
Schnee laufen sah.
Zum Glück hatte der TA dann Urlaub, und die Vertretung, eine junge TÄ,
gab sich recht viel Mühe
mit dem schon aufgegebenen Patienten, spritze so ziemlich alles, was es
für unerklärliche Notfälle
gab, machte Infusionen 2 mal am Tag, und nach 2 Wochen war unser Hund
wieder genesen, und im
August erfreute er uns durch munteres Schwimmen wie eh und je. Wir
hatten noch eine sehr
intensive Zeit miteinander, weil wir ahnten, daß das nur ein Aufschub
war, aber es war mit
die schönste Zeit unseres und seines Lebens. Das Ende ist dann trotzdem
sehr bitter gekommen,
es schneite schon im November, und am 1.Dez. ist er dann gestorben. Wie
wir ihn begraben haben,
haben wir noch seine Spuren im Schnee gesehen.
Meine Frage, auch im Namen meiner Frau, die sich nicht selber ins
Internet traut,
weil sie eine Phobie vor Tastaturen hat (mußte in ihrer Jugend mal
Sekretärin lernen gegen
ihren Willen), ist die, ob es normal ist, was sie sieht, oder mal mit
anderen Worten,
ob es ähnliche Erfahrungen bei Tieren mit Menschen gibt, die einen Blick
in die Zukunft
werfen können, ohne natürlich diese Zukunft ändern zu können, und wie
die damit fertig
werden, denn ihr ist es natürlich eine Belastung, wenn sie das
Unabänderliche schon so früh
erahnt. Mir ist es ein Rätsel, aber gibt mir auch wieder Trost, nicht
nach dem Falschen zu
suchen, wiewohl man natürlich gerne erst mal alles natürlich und logisch
erklärliche versuchen
möchte, siehe unser verschwundener Jonas.
Für eine ernsthafte Diskussion dieser Fragen danken Euch
Roland und Gertrud.


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PostPosted: 2000-12-22 01:49:45
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Joined: 2000-12-22 01:49:45
On Fri, 22 Dec 2000 00:30:49 +0100, Roland Fröhlich
<Roland.Froehl...@t-online.de> wrote:

Hallo Roland (und auch Gertrud),
>Meine Frage [schnipp] ist die, ob es normal ist, was sie sieht, oder mal
mit
>anderen Worten, ob es ähnliche Erfahrungen bei Tieren mit Menschen gibt,
>die einen Blick in die Zukunft werfen können,

seit Urzeiten gab und gibt es anscheinend Menschen, die das "Zweite
Gesicht" haben. Ich selber habe es nicht, kann dazu also wenig sagen.
Auf meiner Website gibt es die Geschichte von Kinka, geschrieben von
Margret Metz, die Eurer Geschichte ähnelt.
http://members.tripod.de/Viecherlseite/Kinka-tab.html
> ohne natürlich diese Zukunft ändern zu können,

Das bezweifle ich stark. Wozu überhaupt leben und Entscheidungen
treffen, wenn ohnehin alles festgeschrieben ist...?
>und wie die damit fertig
>werden, denn ihr ist es natürlich eine Belastung, wenn sie das
>Unabänderliche schon so früh erahnt.

Da ich persönlich die Zukunft nicht als festgeschrieben betrachte,
würde ich solche Visionen eher als *Chance* sehen. Wobei natürlich die
Möglichkeiten, die Zukunft zu ändern, durch so kurze und relativ
uninformative Bilder, wie Deine Frau sie sieht, stark begrenzt sind.
Letztendlich hatte sie ja gar keine Möglichkeit, einzugreifen. Was
hätte sie tun sollen? Jonas für den Rest seines Lebens nichtmal mehr
in den Garten zu lassen? Unmöglich.
>Mir ist es ein Rätsel, aber gibt mir auch wieder Trost, nicht
>nach dem Falschen zu suchen, wiewohl man natürlich gerne
>erst mal alles natürlich und logisch erklärliche versuchen
>möchte, siehe unser verschwundener Jonas.

Ich bin auch sehr für Logik und natürliche Erklärungen. Aber manchmal
gibt es eben einfach Dinge, die entziehen sich jeder "normalen"
Erklärung. Ich halte es da mit Shakespeare...
Hat Getrud Jonas denn definitiv *tot* gesehen? Vielleicht ist/war er
nur verletzt und taucht doch wieder auf. Vielleicht hat das gesehene
Bild auch gar keinen Bezug zur aktuellen Situation?  
Es gibt da immernoch eine Menge Wenns und Abers. Aber die Hoffnung
würde ich noch nicht aufgeben.
Ich wünsche Euch allen von Herzen, daß das Katerchen gesund wieder
heim kommt!
Herzliche Grüße
Bella:)
--
Bella's Viecherlseite: http://members.tripod.de/Viecherlseite/index1.html
Klaus, der FIV-Kater, sucht ein Zuhause!!


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PostPosted: 2000-12-22 07:13:42
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Joined: 2000-12-22 07:13:42
Hallo, Menschheit und Katziheit!
Einige Aspekte der Zeit sind relativ oder haben den Anschein der
Relativität - wie Einstein ja in seiner bekannten Theorie dalegte.
Die Dimension Zeit ist als solche aber absolut: Jedes Ereignis, jeder
Gedanke, der Aufenthaltsort jedes Photons ist seit unser Universum zu
existieren begann, festgeschrieben, absolut unveränderbar. Wollte man auch
nur einen einziges Photon, das sich vielleicht auf dem Weg in ein schwarzes
Loch befindet, von seinem Kurs abbringen, wäre dafür die gesamte Energie
unseres Universums notwendig, was es natürlich zerstören würde.
Diese Vorstellung behagte den Menschen noch nie, weshalb die Zeit selbst von
einem Genie wie Einstein als relativ betrachtet wurde.
Weil jedes Ereignis festgeschrieben ist, ist es von jedem Zeitpunkt aus
einsichtlich. Ich vergleiche die Zeit gerne mit einem Ei: Es gibt ein Anfang
und ein Ende, dennoch ist sie nicht liniar. Objekte können sich in der Zeit
vor und zurück bewegen, d. h. ein Ereignis in der Zukunft kann die
Vergangenheit verändern - wenn dieses Ereignis denn festgeschrieben war, als
unser Universum zu existieren begann. Man kann aber nicht durch die Zeit
"reisen". Ein Wesen, dass in der Richtung
Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft
lebt, kann nicht in einen Zukunft-Gegenwart-Vergangenheits- oder
Gegenwart-Vergangenheit-Zuknufts-Abschnitt oder dergleichen eintreten, diese
Wesen beeinflussen sich aber trotzdem gegenseitig.
Licht benötigt nun schließlich eine gewisse Zeit, um einen Raumpunkt zum
anderen zurückzulegen. Durch starke Gravitationsfelder wird der Raum auch
noch gekrümmt, bzw. sogar überkrümmt. Da kann es schon mal passieren, dass
ein Photon früher ankommt, als es losgeflogen ist (natürlich ist ihnen dies
immer ganz peinlich ;-) ) Unsere Gedanken sind elektrische Ströme. Ein
elektrischer Strom erzeugt ein Magnetfeld. Und Magnetfelder beeinflussen
sich gegenseitig und können, wenn sie "in Bewegung" sind, wieder
elektrischen Strom erzeugen. (Im Laufe der Jahrmillionen haben die Gehirne
der Tiere übrigens gelernt, diese fremden Ströme zu interpretieren; die
Menschen können das sogar so gut, dass sie theoretisch über das
Erdmagnetfeld miteinander kommunizieren könnten, wenn sie wollten; was der
Glaube vieler Menschen natürlich verbietet. :-( )
Da nun Strahlung durch Raumüberkrümmung in die Vergangenheit, Gegenwart oder

Zukunft gelangen kann und komplexere Gehirne diese Informationen
interpretieren können, ist eine Sicht in die Zukunft etwas ziemlich
Natürliches. Besonders leicht kann man selbstverständlich seine eigenen
Gedanken verstehen, die einem aus der Zukunft entgegengeworfen werden.
Roland, wenn deine Frau "in die Zukunft blickt" bekommt sie
eigentlich nur
die Eindrücke, die sie mal haben wird.
Mit jeder Vorahnung ist es dasselbe: Es sind endweder zukünftige oder
vergangene oder gegenwärtige Eindrücke von einem selbst oder von anderen
Wesen, die wir meistens aber nicht richtig zuordnen können, weil deren und
unsere Denkart vielleicht vollkommen verschieden sind. Wer von uns Menschen
versteht schon einen Tyrannosaurus Rex, der vor Millionen von Jahren
panische Angst vor Kälte hatte? Ein solcher Eindruck hinterlässt bei
praktisch keinem Menschen oder anderem Tier in unserer Zeit einen Eindruck -
zumal sich die elektromagnetische Strahlung aus weiter Vergangenheit oder
Zukunft ziemlich zerstreut hat.
Die Vorstellung einer absoluten Zeit wird von keinem von euch besonders
wohlwollend aufgenommen werden, weil ihr euer Leben dann glaubt, nicht
ändern zu können. Natürlich könnt ihr das nicht, wenn ihr wisst, was in
der
Zukunft geschehen wird. Darum erlauben sich auch nur die wenigsten Menschen,
in die Zukunft zu sehen. Theoretisch kann das jeder und tut dies ständig,
ohne dass es einem wirklich bewusst ist. Es ist auch sinnlos, die Menschheit
vor einer Katastrophe zu warnen, wenn ich nur mal an Kasandra und
Nostradamus denke.
Dies sind natürlich nur meine Vorstellungen. Es wird noch einige Zeit
verstreichen, bis diese Sicht der Dinge die Handlungen der Menschen
"beeinflussen" wird.
Bis dann,
Sven
--
Dosiland-Mailingliste (eintragen): dosiland-subscr...@egroups.de
http://www.dosiland.de
s...@aranilia.de
http://www.aranilia.de
Redakteur bei: http://www.gamesdesk.de


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PostPosted: 2000-12-19 15:47:48
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Joined: 2000-12-19 15:47:48
Roland Fröhlich <Roland.Froehl...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:

3A4292A9.BD19...@t-online.de...
> Liebe Katzenfreunde,
> auf die Gefahr hin, hier OT zu sein, weil nichts greifbares besprochen
> werden
> wird, denke ich doch, daß hier die meiste Resonanz möglich sein wird,
> weil die
> Psychologen und Theologen sich wohl zwar besser in der Thematik
> auskennen,
> aber der Bezug zum Leben hier mal ganz kreatürlich gegeben ist, sodaß
> ich hier
> mehr kompetente Antworten zu erhalten hoffe.

---schnipp---
Hallo Roland!
Auch ich kenne solche Wahrnehmungen aus eigener Erfahrung. Z.B. habe ich
einige Monate vor dem Tod meines Vaters (zu dem ein sehr angespanntes
Verhältnis herrschte) begonnen, davon zu träumen und darüber nachzudenken,
was eigentlich wäre, wenn einer meiner Eltern plötzlich sterben müßte und
ich hätte ihnen noch nie gesagt, daß ich sie liebe... Damals hatte ich noch
nicht so viel Vertrauen in mein eigenes Gespür und als mein Vater dann kurz
darauf starb, hatte ich die Chance tatsächlich verpasst. Doch einige Tage
nach seinem Tod hatte ich einen sehr intensiven Traum, in dem mein Vater
wieder bei mir war. Er war sehr unglücklich gestorben und so sah er auch
sehr krank, blass und unwirklich aus. Ich fragte meine Mutter (im Traum)
warum er jetzt wieder bei uns wäre und sie sah mich an und erklärte mir,
daß
er uns bald wieder verlassen müsse. Doch ich hatte in diesem Traum die
Gelegenheit, meinem Vater alles zu sagen, was ich schon viel früher hätte
tun sollen. Noch ca. ein Jahr lang war mein Vater sehr nahe bei mir; wir
haben uns oft "unterhalten" und erst als meine Mutter und ich alle
Schuld,
die er vor seinem Tode auf sich geladen hatte, bereinigt hatten, merkte ich,
wie er sich plötzlich immer weiter entfernte. Zuerst war ich sehr traurig
darüber, doch dann wurde mir klar, daß er nun endlich seine Ruhe gefunden
hatte und ich ihn gehen lassen muß. Ich durfte ihn nicht von seinem weiteren
Weg abhalten.
Wie Du siehst, kenne ich solche Wahrnehmungen, versuche sie aber nicht mehr
allzu krampfhaft zu erklären, sonder eher für mich und andere zu nutzen. Ich

glaube nämlich, daß wir Menschen einfach noch nicht soweit sind, alles was
so gemeinhin zum Bereich "Übersinnliches" zugeordnet wird, zu
verstehen.
Als Psychologin würde ich natürlich argumentieren müssen, daß unser Gehirn

unsere Wahrnehmung "manipuliert", um uns Dinge (und hier vor allem
die
schmerzbringenden Erfahrungen) sinnvoll erscheinen zu lassen. So würde das
ausgiebige Schmusen mit dem Kater vor seinem Verschwinden das Gewissen
beruhigen, den Schmerz lindern, die Einnerung erträglicher machen etc...
Doch wenn man selbst schon solche Dinge erlebt hat, glaubt man doch eher
diesem ganz intensiven Gefühl, daß einem sagt, daß es eben doch
"real" ist,
was man gefühlt, erlebt, gespürt hat.
Als Buddhistin betrachte ich außerdem solche Dinge etwas anders. Ich gehe
davon aus, daß nur grobe Züge deines Lebens vorbestimmt sind; z.B. bin ich
überzeugt, daß die Tatsache, in welche Familie/Umwelt Du hineingeboren
wirst, Dir immer die Möglichkeit bietet etwas zu lernen, was Du bisher noch
nicht geschafft hast oder aber auch etwas weiterzugeben, was Du schon
erreicht hast. Das klassische Beispiel (passend zu dieser Gruppe :o) ) wäre,
daß ein Mensch, der in sich selbst noch nicht das Gefühl von Liebe und
Mitgefühl für ALLE Lebewesen entwickeln konnte und z.B. Tiere gequält oder
schlecht behandelt hat, nach seinem Erlöschen als Katze oder anderes Tier
zurückkehrt, um auch diese "Lektion" zu lernen. Darüberhinaus bin
ich davon
überzeugt, daß jeder Mensch einen mehr oder weniger entwickelten Zugang zu
der Lebensenergie hat, die uns alle umfasst. Ereignisse zeichnen sich an und
mancher kann dies spüren. In der Extremsituation des eigenen Todes wird dies
ja auch von vielen Menschen berichtet, die aussagen, daß sie genau wissen,
daß es nun Zeit ist, zu gehen.
Deine Frau hat offensichtlich auch ein sehr feines Gespür dafür und sollte
sich nicht ängstigen! Sie sollte es als Geschenk betrachten. Hätte sie z.B.
das Gefühl von Jonas nicht erkannt, hätte sie ihm nicht noch einmal gezeigt,

wie sehr er geliebt wird!
Natürlich wünsche ich von ganzem Herzen, daß eurer Jonas wohlbehalten zu
euch zurückkehrt; doch auch wenn dies nicht der Fall sein sollte, glaube ich
ganz fest daran, daß ihr ihm mit eurer Liebe und Fürsorge dazu verholfen
habt, ein GUTES Leben zu haben und ihm so den weiteren Weg zu erleichtert
habt. Ein Lebewesen zu verstehen, zu lieben und zu unterstützen ist das
wertvollste Handeln überhaupt. Wo auch immer Jonas jetzt ist, er WEIß, daß
er geliebt wird!
Liebe Grüße,
    Katja  ;o)
--
Katja Schönborn
kasc0...@stud.uni-sb.de
K.Schoenb...@rz.uni-sb.de


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PostPosted: 2000-12-22 10:15:04
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Joined: 2000-12-22 10:15:04
Hallo Roland,
> auf die Gefahr hin, hier OT zu sein,
> weil nichts greifbares besprochen
> werden wird, ...

ganz und gar nicht.
Als Buchtip für Weihnachten kommt es vielleicht zu spät, aber Du
solltest Dir mal "Gespräche mit Tieren" von Penelope Smith zu
Gemüte
führen - beeindruckend. Oder auch ihr neueres Werk "Tiere - Gefährten
auf dem Weg zur Ganzheit", gibt es beide bei www.zweitausendeins.de.
lieben Gruß Hardy 'Knuddelbacke'


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PostPosted: 2000-12-22 13:42:49
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Joined: 2000-12-22 13:42:49
Roland Fröhlich <Roland.Froehl...@t-online.de> wrote:
>Ich möchte einmal über Wahrnehmungen sprechen, die mir als
>logisch ausgebildetem Menschen (bin beruflich Programmierer) sehr zu

Dann antworte ich mal ganz logisch ;-) Es ist schlicht und einfach
Zufall. Statistisch gesehen wird der Fall "Vorahnung -> trifft
ein" hin
und wieder mal vorkommen. Genau _diesen_ Fall merkst Du Dir dann, die
1000 anderen Vorahnungen, welche nicht eingetreten sind, vergißt Du
einfach wieder.
Susi war vor Jahren einmal verschwunden und ich hatte das feste Gefühl,
sie kommt nicht wieder. Stand nach fast 14 Tagen vor dem Balkon und
brüllte wie verrückt. Als ich sie am 4. September früh beim TA zur
Beobachtung abgab, hab ich mich nicht mal richtig von ihr
verabschiedet. Ich hätte nie gedacht das etwas passiert. Nachmittag war
sie tot.
Auf der anderen Seite haben Tiere ein sehr viel besseres Gespür für
Dinge, die sich bereits abzeichnen. Das sind aber keine Vorahnungen,
sondern ganz real bessere Sinnesleistungen als sie der degenerierte
Mensch zustande bringt. Ich kenne einen Fall des zusammen Lebens von
Kater und Wellensittich, da muß der Welli natürlich gut aufpassen bei.
Hat er auch immer gemacht, trotz Freiflug in der Wohnung.
Eines Tages geht es dem Kater nicht besonders. Matt und lustlos. Der
Welli hat _gewußt_, 14 Tage bevor es soweit war, das er sterben würde.
Er spazierte fröhlich vor seiner Nase vorbei und hatte keinerlei Angst
mehr vor ihm.
Unser TA hat uns mal erklärt, wenn Fliegen sich auf eine Katze setzen,
ist sie dem Tod geweiht und wird innerhalb der nächsten 24 Stunden
sterben. Auch das ist leider eingetroffen (Leukose). Micke setzte sich
übrigens Stunden vor ihrem Tod auf den Misthaufen. Sie hat sich quasi
selbst beseitigt, wußte also auch Bescheid. Mir sind die Tränen
gekommen bei ihrem Anblick auf dem Misthaufen. Dieser wissende Blick.
IMHO ist da gar nichts übernatürliches oder mysteriöses bei.
Jörg
--
LaTeX erfordert ein Mindestmaß an Intelligenz vom Benutzer - Word nur
starke Muskeln in dem Finger, mit dem der Reset-Knopf bedient wird.
                     
             Robin S. Socha in
de.comp.text.tex


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PostPosted: 2000-12-22 19:47:49
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Joined: 2000-12-22 19:47:49
Liebe Freunde, die Ihr mir geantwortet habt,
ich möcht Euch danken, dass Ihr Euch damit befasst habt.
Ich kann jetzt nicht allen einzeln antworten, dafür ist mir noch das
Herz zu schwer, aber wie ich sehe, betrifft unser Schicksal nicht uns
alleine. Jeder hatte also schon ähnliches erlebt und sieht das als Chance
oder Gnade an. So sehe ich es auch.
Zur Einleitung von Jörg Fischer, dass es vielleicht statistischer Zufall
sein könnte, wenn man was sieht, was später eintritt, möchte ich jedoch
noch
bemerken,
dass gerade das nicht zu stimmen scheint. An mir selber weiß ich, dass ich
seit
16 Jahren jeden Tag unsere Strasse mit grosser Beklemmung entlang nach Hause
fahre,
weil ich unseren Hund oder eine unserer Katze überfahren im Strassengraben
liegen
sehe, was Gott sei Dank noch nie geschehen ist, wiewohl aber fremde Katzen
dieses
Schicksal schon erlitten haben. Es muss also wohl noch ein Zusatzelement im
Spiel
sein, welches ich mal das zweite Gesicht nennen will, und gerade das tritt
wohl nicht ein
bei besonders rational veranlagten Menschen (ich denke Jörg ist auch so
einer, siehe sein
LaTeX-Zitat).
Meine Frau ist aber das genaue Gegenteil von mir, sehr gefühlsbetont und
religiös im weiteren Sinne. Sie hat mir übrigens eine Szene gemacht, weil
ich unser Seelenleben
nach aussen in die weite Welt getragen habe, aber ich denke da anders, denn
seit ich das
Internet für mich entdeckt habe, finde ich es viel einfacher, mit mir
unbekannten Menschen in
Kontakt zu treten, die ähnliche Gedanken haben. Früher war das ja viel
schwieriger und meist
ein Glückstreffer, mal Seelenverwandte auf diesem Globus persönlich zu
treffen. So hat also die
Beobachtung von Allessandro Volta am zuckendem Froschschenkel (war er
Tierquäler?) doch noch
eine weitere positive Seite gezeigt, nämlich den Anfang der Vernetzung der
menschlichen
Gedankentätigkeit über räumliche Distanzen hinweg. Damit werden wir
einzelne
Menschen noch
besser ein Teil des Ganzen, und ich persönlich schäme mich nicht, meine
urpersönlichen
Erfahrungen einer großen Anonymität anzuvertrauen, obwohl unsere Erziehung
meist ja nur das
zurückgezogen private unterstützt hat (was wohl im Fremdwort
"Idiotie"
bedeutet, wenn ich
mich recht erinnere).
Sehr angetan hat mich die Lyrik von Sven Schroeder, ich finde sie sehr,sehr
gut! Auch seine ethischen Forderungen kann ich nur unterstützen!
(www.aranilia.de)
Als Student habe ich mich auch mal mit der Relativitätstheorie beschäftigt,
aber den direkten Zusammenhang auf unsere Gedankenwelt kann ich partout
nicht nachvollziehen,
da fehlt mir der Kontext. Ich weiß auch, dass Photonen ein nicht-lokales
Leben haben, also
über Lichtjahre hinweg als eine Entität auftreten, obwohl sie getrennt sind,

aber was sagt uns das
über uns aus? Ist etwa alles elektromagnetische Strahlung, auch unsere
Manifestation als
Masse, mit Leben versehen, mit Vernunft begabt, mit einer Schöpferahnung
gekrönt? Sven, was
meinst Du?
Liebe Bella, die Geschichte über Kinka kommt mir auch nicht fremd vor, einer
bekannten Psychotherapeutin ist etwas sehr ähnliches passiert (wissentlicher
Abschied der Katze am Frühstückstisch, Hinauslaufen auf die Strasse,
Überfahren werden).
Liebe Katja, Du hast da etwas berührt, was noch tiefer geht, denn ich habe
ja noch nicht
alles erzählt, sondern nur das in Bezug auf unsere Tiere. Bei meiner Frau
spielen aber auch die
Menschen eine besondere Rolle, Ihre Eltern und andere Verwandte, und das war
genau eine
Woche vor dem Verschwinden unseres Jonas auch mal wieder der Fall. Aber das
wird jetzt zu
privat, da will ich nicht hier öffentlich drüber reden (s. oben). Und ich
habe mich etwas falsch
ausgedrückt, es ist nicht direkt Angst, die sie hat, wenn sie solche
Wahrnehmungen hat, sondern
eher eine Unsicherheit, weil sie meint, manchmal verrückt zu werden, weil
sie alles so deutlich sieht.
Dann behält sie natürlich das für sich, weil ich wohl als Rationalist immer

versuche, eine Erklärung
dazu abzugeben, was bei ihr aber sofort auf taube Ohren stößt, weil ich wohl

die Mystik in ihren
Augen damit zu zerstören versuche, was ja nicht wahr ist, sondern nur meine
eigenen beschränkten Möglichkeiten widerspiegelt (Sonne und Mond, Yin und
Yang, Mann und Frau). Vielleicht ist es
aber auch positiv für mich, weil sie mich als Angsthasen ansieht, der sofort
immer alles schwarzmalt,
was ja noch alles passieren könnte, und der dann vielleicht versucht, mit
untauglichen Methoden das
Verhängnis abzuwenden, was ja garantiert nicht gelingen kann.
In meiner Kindheit habe ich mal eine Erzählung aus 1001 Nacht gelesen, da
wurde dem Königssohn
prophezeit, daß er jung sterben müsse. Der findige Vater hat ihn daraufhin
auf einer Insel zusammen
mit seinem Freund isoliert, kein Außenstehender hatte Zutritt zu ihnen, die
Nahrung wurde mit einem
Boot gebracht. Als der Geburtstag nahte, an dem er wieder zurück kommen
sollte, weil die prophezeite
Frist dann abgelaufen wäre, sagte der Königssohn zu seinem Freunde, er möge

ihm eine Melone
öffnen, die über seinem Kopfe in einem Netz hing. Der Freund holte die
Melone, dabei verhedderte er sich
in dem Netz und fiel mit dem Messer in der Hand auf den Prinzen, dessen Herz
sofort durchbohrt wurde.
Das schockierte mich als Kind sehr, aber es ist eine tiefe Weisheit dieser
Erde, die darin steckt.
Für alle Rationalisten unter Euch habe ich jetzt heute eine für mich
plausible Erklärung für das Schicksal unseres Jonas gefunden, die durch 2
Ereignisse in der Nachbarschaft für mich erhärtet werden:
Ein Fuchs hat ihn geholt!
Irgendwann im Herbst habe ich mit unserem Hund in etwa 500m Entfernung am
Dorfrand einen Fuchs
hinter einem Strohballen heraus lugen sehen, was mich sehr faszinierte, denn
bis dahin hatte ich sowas
noch nie beobachtet. Vor etwa 3 Wochen verschwand genauso spurlos der Kater
unserer direkten Nachbarin, der sogar unserem Jonas sehr ähnlich war. Und
eine weitere Nachbarin hat auf der Strasse vor einigen Wochen die Blutspur
ihrer Katze gesehen, die mitten in der Wiese endete, der Hund konnte keine
weitere Fährte mehr finden. Auch diese wohnt am Dorfrand, es ist also gut
denkbar, dass in allen 3 Fällen
dieselbe Ursache zu finden ist. Ich dachte nicht an diese Lösung, weil ich
sowas nicht wußte, habe aber
heute im Internet mal mit google ein bisschen gestöbert und dabei Berichte
aus der Schweiz gefunden,
die das berichten. Das wäre dann für mich ein einigermaßen Trost, dass es
auf jeden Fall sehr schnell
gegangen ist, und die Natur ihren Tribut gefordert hat, wogegen ich nichts
sagen darf, aber künftig mehr
aufpassen will, und allen unseren Vierbeinern das jetzt auch einschärfe.
Vielen Dank an alle, ein besinnliches frohes Weihnachtsfest
und viele verschnurrte Stunden wünschen Euch
Roland und Gertrud.


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PostPosted: 2000-12-22 20:25:58
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Joined: 2000-12-22 20:25:58
Roland =?iso-8859-1?Fr=F6hlich?= <Roland.Froehl...@t-online.de>
wrote:
>Liebe Katzenfreunde,
>auf die Gefahr hin, hier OT zu sein, weil nichts greifbares besprochen
>werden
>wird, denke ich doch, daß hier die meiste Resonanz möglich sein wird,
>weil die
>Psychologen und Theologen sich wohl zwar besser in der Thematik
>auskennen,
>aber der Bezug zum Leben hier mal ganz kreatürlich gegeben ist, sodaß
>ich hier
>mehr kompetente Antworten zu erhalten hoffe.

Hallo Roland, hallo Gertrud und Eure grosse Family
In die Zukunft schauen können wir Menschen glaube ich : Nicht direkt.
Wir können aber "Hilferufe" (?übersinnlich?) der X-Te Sinn der
Antenne
empfangen und  in Gedanken oder Träume umsetzen.
Auch wenn wir diese im Augenblick nicht sofort erkennen.
Ich hatte mal vor vielen Jahren so ein Erlebnis sprich Traum:
Es war ein Autounfall in unserer Verwandtschaft den ich quasi
Zeitgleich miterlebt haben müsste.Mit allen möglichen Details.
Das war um 3.30 Uhr morgens. Um 4.30 klingelte das Telefon bei mir.
Klaus fährst Du mit mir zum Krankenhaus.
Und ich sag noch zu ihr: Du .. weiss ich schon.
Das läuft ab wie ein Film.
Gruss
Klaus
(nachdenklich)


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