Immobilien und Wohnungen

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PostPosted: 2001-02-25 21:31:17
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Joined: 2001-02-25 21:31:17
Hallo,
hab' mir erlaubt, eine neue Kategorie einzuführen. "Ente" steht
hier für
eine Meldung aus den Medien, die so nicht ganz stimmen kann.
Wo ist in folgender Nachricht die Ente versteckt bzw. was _kann_ an dem
Bericht auf http://www.orf.at/orfon/010224-36700/ einfach nicht stimmen?
Grüße
Hans
Nachfolgend ein Auszug des Artikels (natürlich incl. Ente :-), für jene,
die jetzt nicht extra hinsurfen wollen/können/dürfen:
------------------------------------------------------------------------
 Hinweise über "Boss der Bosse" erwartet
  Die Suche nach dem legendären "Phantom der Mafia" könnte
bald Erfolg
haben. Das Netz um den "Boss der Bosse" Bernardo Provenzano wird in
Italien immer enger. Ermittler haben jetzt das komplizierte Postsystem
der Cosa Nostra aufgedeckt. Sie erhoffen sich davon Aufklärung über den
Aufenthaltsort der hermetisch abgeschirmten "Nummer eins". Diese
Hoffnungen könnten sich jedoch in Nichts auflösen: Die Botschaften sind
nach einem ausgeklügelten System verschlüsselt.
 "Briefträger ihres Vertrauens"  
 Geheimes Postsystem der Mafia in Italien aufgedeckt.
   Untergetauchte sizilianische Mafia-Bosse haben ein eigenes
Postsystem
mit "Briefträgern ihres Vertrauens" aufgebaut. Die Briefe seien
jeweils
dutzendfach bis auf Fingerkuppengröße zusammengefaltet worden,
berichtete die italienische Zeitung "Corriere della Sera" am
Freitag.
Nach dem Prinzip der russischen Puppenfigur seien mehrere Briefe in
einem Mini-Päckchen enthalten gewesen.
"Boss der Bosse" hermetisch abgeschottet
Sonderermittler deckten außerdem auf, dass der meistgesuchte
italienische Mafiaboss Bernardo Provenzano (68) von bis zu acht
Vertrauensleuten abgeschottet wird. Der "Boss der Bosse" ist seit
1963
unauffindbar.
Kniffeliges Verschlüsselungssystem
Erst kürzlich waren Briefe mit verschlüsselten Botschaften an Provenzano
gefunden worden. Die Ermittler wollen die Codes aus langen Reihen von
Nummern und Abkürzungen nun knacken.
Nach einem ausgeklügelten System seien bei der Übermittlung drei Mafia-
Briefträger eingesetzt worden, erst der letzte habe die Kern-Botschaft
für den Adressaten erhalten.
Verschiedene Namen aufgetaucht
In den teils mit der Hand, teils auf der Maschine oder am Computer
geschriebenen Briefen seien verschiedene Namen verschlüsselt angegeben
worden.
"Waschzettel" bei Razzia gefunden
Die Ermittler hoffen jetzt, Provenzano durch die Briefe auf die Spur zu
kommen, die ihm seine Familie geschrieben hat und die kürzlich bei einer
Razzia in einem Bauernhaus gefunden wurden.
"Socken waschen" als Geheimcode?
Die Fahnder rätseln, ob hinter harmlos klingenden Empfehlungen zum
Socken waschen geheime Botschaften stecken, die zum Versteck Provenzanos
führen. Auszüge der Briefe wurden am Donnerstag in italienischen
Zeitungen abgedruckt.
Warm anziehen bei "Schnee"
In einem Schreiben hat Provenzanos Frau ihrem flüchtigen Ehemann
geraten, seine Socken "mit kaltem Wasser oder sogar in der
Waschmaschine" zu waschen. Sie zeigte sich außerdem besorgt, dass er
sich bei "Schnee" nicht warm genug anziehe.
"Botschaft der Madonna"
Der Hinweis löste prompt eine Großfahndung der Polizei in den Bergen
Siziliens aus, die allerdings wiederum erfolglos blieb. Provenzanos Sohn
Angelo berichtet seinem Vater in einem Brief, er denke über den Ankauf
von Bauernland nach, um dort Urlauber unterzubringen, und hoffe auf
Finanzhilfe der EU für solche Projekte.
Auch von einer "Botschaft der Madonna" für einen anderen
Provenzano-Sohn
ist die Rede, allerdings lasse die Mutter das Mädchen, das die Botschaft
überbringen solle, nicht aus dem Haus.
------------------------------------------------------------------------


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PostPosted: 2001-02-25 21:46:51
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Joined: 2001-02-25 21:46:51
"Hans Kirchmeyr" <hans.kirchm...@jk.uni-linz.ac.at> schrieb:
- Hide quoted text -- Show quoted text -> hab' mir erlaubt, eine neue
Kategorie einzuführen. "Ente" steht hier für
> eine Meldung aus den Medien, die so nicht ganz stimmen kann.
> Wo ist in folgender Nachricht die Ente versteckt bzw. was _kann_ an dem
> Bericht auf http://www.orf.at/orfon/010224-36700/ einfach nicht stimmen?
> Grüße
> Hans
> Nachfolgend ein Auszug des Artikels (natürlich incl. Ente :-), für
jene,
> die jetzt nicht extra hinsurfen wollen/können/dürfen:
> ------------------------------------------------------------------------
>  Hinweise über "Boss der Bosse" erwartet
>   Die Suche nach dem legendären "Phantom der Mafia"
könnte bald Erfolg
> haben. Das Netz um den "Boss der Bosse" Bernardo Provenzano
wird in
> Italien immer enger. Ermittler haben jetzt das komplizierte Postsystem
> der Cosa Nostra aufgedeckt. Sie erhoffen sich davon Aufklärung über den

> Aufenthaltsort der hermetisch abgeschirmten "Nummer eins".
Diese
> Hoffnungen könnten sich jedoch in Nichts auflösen: Die Botschaften sind

> nach einem ausgeklügelten System verschlüsselt.
>  "Briefträger ihres Vertrauens"
>  Geheimes Postsystem der Mafia in Italien aufgedeckt.
>    Untergetauchte sizilianische Mafia-Bosse haben ein eigenes
Postsystem
> mit "Briefträgern ihres Vertrauens" aufgebaut. Die Briefe
seien jeweils
> dutzendfach bis auf Fingerkuppengröße zusammengefaltet worden,
> berichtete die italienische Zeitung "Corriere della Sera" am
Freitag.
> Nach dem Prinzip der russischen Puppenfigur seien mehrere Briefe in
> einem Mini-Päckchen enthalten gewesen.
> "Boss der Bosse" hermetisch abgeschottet
> Sonderermittler deckten außerdem auf, dass der meistgesuchte
> italienische Mafiaboss Bernardo Provenzano (68) von bis zu acht
> Vertrauensleuten abgeschottet wird. Der "Boss der Bosse" ist
seit 1963
> unauffindbar.
> Kniffeliges Verschlüsselungssystem
> Erst kürzlich waren Briefe mit verschlüsselten Botschaften an
Provenzano
> gefunden worden. Die Ermittler wollen die Codes aus langen Reihen von
> Nummern und Abkürzungen nun knacken.
> Nach einem ausgeklügelten System seien bei der Übermittlung drei Mafia-

> Briefträger eingesetzt worden, erst der letzte habe die Kern-Botschaft
> für den Adressaten erhalten.
> Verschiedene Namen aufgetaucht
> In den teils mit der Hand, teils auf der Maschine oder am Computer
> geschriebenen Briefen seien verschiedene Namen verschlüsselt angegeben
> worden.
> "Waschzettel" bei Razzia gefunden
> Die Ermittler hoffen jetzt, Provenzano durch die Briefe auf die Spur zu
> kommen, die ihm seine Familie geschrieben hat und die kürzlich bei einer

> Razzia in einem Bauernhaus gefunden wurden.
> "Socken waschen" als Geheimcode?
> Die Fahnder rätseln, ob hinter harmlos klingenden Empfehlungen zum
> Socken waschen geheime Botschaften stecken, die zum Versteck Provenzanos
> führen. Auszüge der Briefe wurden am Donnerstag in italienischen
> Zeitungen abgedruckt.
> Warm anziehen bei "Schnee"
> In einem Schreiben hat Provenzanos Frau ihrem flüchtigen Ehemann
> geraten, seine Socken "mit kaltem Wasser oder sogar in der
> Waschmaschine" zu waschen. Sie zeigte sich außerdem besorgt, dass
er
> sich bei "Schnee" nicht warm genug anziehe.
> "Botschaft der Madonna"
> Der Hinweis löste prompt eine Großfahndung der Polizei in den Bergen
> Siziliens aus, die allerdings wiederum erfolglos blieb. Provenzanos Sohn
> Angelo berichtet seinem Vater in einem Brief, er denke über den Ankauf
> von Bauernland nach, um dort Urlauber unterzubringen, und hoffe auf
> Finanzhilfe der EU für solche Projekte.
> Auch von einer "Botschaft der Madonna" für einen anderen
Provenzano-Sohn
> ist die Rede, allerdings lasse die Mutter das Mädchen, das die Botschaft

> überbringen solle, nicht aus dem Haus.
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Soweit ich weiß, kann man keinen noch so großen Bogen Papier mehr als sieben

mal falten.
Wars, das?
Fragt Fedor


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PostPosted: 2001-02-25 22:48:29
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Joined: 2001-02-25 22:48:29
Fedor Witschel wrote:

[Riiiieeeeesenfullquote geschnippt]
- Hide quoted text -- Show quoted text -> .
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> Soweit ich weiß, kann man keinen noch so großen Bogen Papier mehr als
sieben
> mal falten.

Wenn er groß genug oder dünn genug ist, warum nicht?
Nur, bei dünnem Papier wird es wohl auch zerreißbarer.


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PostPosted: 2001-02-25 23:04:59
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Joined: 2001-02-25 23:04:59
"Hans Kirchmeyr" <hans.kirchm...@jk.uni-linz.ac.at> schrieb im
Newsbeitrag
news:97bq2m$obfv1$1@ID-29088.news.dfncis.de...
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> Die Briefe seien jeweils dutzendfach bis auf Fingerkuppengröße
> zusammengefaltet worden

"dutzendfach"? 2^12 sind bei mir 4096. Nun stelle man sich vor, wie
dick über 4000 Blatt Papier übereinandergelegt sind. So dünn kann kein
Papier sein, daß man so etwas transportieren könnte.
Andreas


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PostPosted: 2001-02-25 23:16:03
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Joined: 2001-02-25 23:16:03
"Arne 'Timwi' Heizmann" <ti...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:3A997DAD.5F3721DE@gmx.net...
- Hide quoted text -- Show quoted text -> Fedor Witschel wrote:
> [Riiiieeeeesenfullquote geschnippt]
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> > Soweit ich weiß, kann man keinen noch so großen Bogen Papier mehr
als
sieben
> > mal falten.
> Wenn er groß genug oder dünn genug ist, warum nicht?

Weil man nachdem man ein Blatt Papier n-mal in der Mitte
gefaltet hat, genau 2^n Lagen übereinander hat.
Angenommen das Blatt sei 0,1 mm dick, hat man nach 7-maligem
Falten 128 Lagen. Das entspricht einer Dicke von 1,28 cm (!)
Und jetzt zeig Du mir bitte jemanden, der das Kunststück
fertigbringt, ein Blatt Papier wie im Text erwähnt
"dutzendfach" zu falten. Mit dem angenommenen Blatt von
0,1 mm Dicke, wären das dann nach 12maligem Falten schlappe
40,96 cm. Dann ist das Blatt vielleicht kleiner als ein
Fingernagel, aber länger als eine Hand ;)
Aber im Text gibt es noch einen weiteren Fehler. Wenn der
Mafiaboss seit 1963 "hermetisch abgeschottet" ist, dürfte
er inzwischen leichte Atemprobleme bekommen haben ;)
ciao,
sebastian


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PostPosted: 2001-02-26 09:17:25
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Joined: 2001-02-26 09:17:25
Arne 'Timwi' Heizmann <ti...@gmx.net> schrieb in im Newsbeitrag:
> Fedor Witschel wrote:
> [Riiiieeeeesenfullquote geschnippt]

Autsch,
'tschuldigung,
Fedor


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PostPosted: 2001-02-26 12:51:22
Online
Registered User

Joined: 2001-02-26 12:51:22
Fedor Witschel <fe...@witschel.de> wrote:

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> Soweit ich weiß, kann man keinen noch so großen Bogen Papier mehr als
sieben
> mal falten.
> Wars, das?

Exaktelemente!
(Auch wenn einige noch streiten, was seeeehr dünnes und seeeehr großes
Papier betrifft. - Dutzendfaches Falten ist aber selbst da definitiv
ausgeschlossen.)
Grüße
Hans


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PostPosted: 2001-02-26 13:19:00
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Joined: 2001-02-26 13:19:00
"Andreas Stieger" <Andreas.Stie...@gmx.de> schrieb im
Newsbeitrag
news:97bvil$oguv0$1@ID-58824.news.dfncis.de...
- Hide quoted text -- Show quoted text -> "Hans Kirchmeyr"
<hans.kirchm...@jk.uni-linz.ac.at> schrieb im Newsbeitrag
> news:97bq2m$obfv1$1@ID-29088.news.dfncis.de...
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> > Die Briefe seien jeweils dutzendfach bis auf Fingerkuppengröße
> > zusammengefaltet worden
> "dutzendfach"? 2^12 sind bei mir 4096. Nun stelle man sich vor,
wie
> dick über 4000 Blatt Papier übereinandergelegt sind. So dünn kann kein

> Papier sein, daß man so etwas transportieren könnte.
> Andreas

Und mal andersherum gerechnet: wenn das Papier nach dutzendfachem Falten
Fingerkuppengröße hat und ich jetzt mal großzügig davon ausgehe, dass eine

Fingerkuppe eine Fläche von 1 qmm hat, dann hätte das
"Ausgangsblatt" ca. 4
qm Fläche.
Michael


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