Hallo liebe NG-Teilnehmer,
ich habe mir jetzt ungefähr 154.987 Beiträge durchgelesen und das hat mich
satte
1,5 Stunden gekostet.
Die Hauptprobleme liegen, denke ich, einfach darin, daß:
1. Egal, ob die Kassiererin im Supermarkt, der Banker an der Kasse (Schalter)
ständig "schlecht" behandelt werden (Für mich besteht im
Dienstleitungbereich da
nicht sooo viel Unterschied):
- Die Kassiererin weil man sich denkt, der ist sowieso alles egal, hauptsache
die
Zeit geht rum', soll sich nicht so anstellen,
macht sowiso immer nur das Gleiche = einfacher 'idioten Job' (Ich
würde das
glaube ich nicht den ganzen Tag aushalten,
glaube, das geht ziemlich an die Nerven !!)
- Den Banker, weil jeder meint, der ist sich zu Schade für diverese Dinge und
verdient sich dabei eine goldene Nase. (Was garantiert auch nicht de Fall ist)
Ich denke, beides kann man so nicht sagen, das sind oft Vorurteile
2. Für mich entsteht immer wieder der Eindruck, daß jeder denkt, die Banken
wollen
den Kunden nur 'abzocken' .
Ich denke, daß Problem ist, daß man in bei Bank leichter errechnen kann,
wieviel
die Bank daran verdient.
Und derjenige, der sich keine Gedanken darüber macht, was eine Bank für
Verpflichtungen hat, geht davon aus, daß die Bank mit seinen (Zweifels ohne)
mühsam
zusammengesparten 5.000,00 einen riesen Reibach macht (Was sie bestimmt NICHT
tut)
Wenn ich mein Auto in der Werkstatt habe, weiß ich (persönlich) nicht
genau,
wieviel die Werkstatt jetzt tatsächlich Gewinn gemacht hat. Oder wieviel hat
der
Händler an meiner neuen Hose, am Computer, an meiner neuen CD verdient hat...
Ich vergleiche das immer damit:
- Kenne ich mich aus, weiß ich genau was ich haben will, kaufe ich meinen
Computer
beim Versandhandel.
Ich muß mich um alles selbst kümmern, keiner hilft mir dabei,
habe ich ein
Problem, habe ich verloren
--> extrem billig = Direktbank
- Weiß ich nicht soooo viel, kenne ich mich nicht sooooo genau aus, gehe ich
zum
Fachhändler um die Ecke
--> Ich zahle auch gerne etwas mehr (Der baut mir evtl auch
gerne mal was
umsonst ein, was ich nicht bei
ihm gekauft habe = Wechselt mir mein
Kleingeld)
- Wichtig ist, ist denke ich, die richtige Mischung.
Ich kann von meiner Fillialbank nicht erwarten, daß diese
genauso günstig ist,
wie eine Direktbank. Dafür hat sie
eine zu verschiedene Kostenstruktur. Es sollte aber möglich
sein, Kosten durch
'Eigeninitiative' zu sparen, indem
ich konsequent Geldautomat / Homebanking / SB-Terminals u.ä.
nutze. (Kostenloses
Gironto, kostenlose Kreditkate usw.)
Im REGELFALL kann man sich hierbei den Gang zur Bank für die
0815-Geschäfte
sogar sparen, braucht man
allerdings eine vernünftige Beratung, kann man sich an seine
Bank wenden
(Hoffentlich schreibt jetzt keiner, daß
so schlau ist und keine Beratung braucht --> Ab zur Direktbank
(und verzock'
Dein Geld : - ) ))
--> Für mehr Leistung muß ich IMMER UND ÜBERALL mehr zahlen ....
3. Wenn man den ganzen Tag die gleiche arbeit macht und jeden Tag die gleichen
Sachen passieren, regt einen das früher oder später auf (ist das nicht
irgendwie
normal, zumindest, wenn man seinen BERUF ernst nimmt und mehr lernen / machen
will):
- Hierbei macht es keinen Unterschied, ob ich in der Bank Geld /
Überweisungen
entgegennehme oder im Supermarkt kassiere / Regale einräume, nur der 'Status
der
Arbeit/der Tätigkeit' wird oft unterschiedlich bewertet (was er nicht immer
unbedingt ist, denn ich brauche glaube ich keinen Kassierer nach einem
Optionsschein o.ä. fragen)
- Gäbe es eine Supermarktangestellten-Newsgroup, hätte man darin bestimmt
auch
schon so eine Anleitung, wie die vom Stefan F. gefunden, in der jemand seinen
Frust
freien Lauf lässt
- Trotzdem (ich weiß, es war nicht so gemeint), fand ich die "wie
verhalte ich mich
richtig"-Anleitung bisschen krass !
Dennoch ist es auffallend, daß das dort angesprochene Verhalten immer die
gleichen
Personen an den Tag legen (oder ??). Aber vielleicht hilft es hier auch schon
mal
zu sagen: "Herr xxx, sagen Sie mir doch das nächste Mal erst 'was Sie
wollen' und
dann die Kontonummer..." --> Ich wette, das nächste mal mach er's,
denn derjenige,
der Geld am Schalter abhebt ist Kunde vom "Fachändler" (s.o.) und
kommt garantiert
nicht nur einmal zum Kassierer an die Kasse ! (Es sei denn, der Geldautomat
ist
Außer Betrieb, dann muß der Kassier für die Verantwortlichen leiden, es sei
denn,
er hat das Geld ausgehen lassen...)
4. Gegenseitiges Vertändnis / Vertrauen (höhrt sich hochgestochen an, ist
aber
wichtig):
Vielleicht sollte man seinen Gegenüber (egal wo) einfach auch mal als Mensch,
nicht
als den sturen 'Befehle-Ausüber" sehen.
Ich bin sicher, daß sich vieles (auch in der Bank) wesentlich besser regeln
lässt
(auch um Konditionen feilschen), wenn man nicht immer wie wild ausrastet,
sondern
menschlich miteinander umgeht (dann klappt's auch öfters).
Auch in der Bank stehen nur Menschen und nicht irgendwelche Verbrecher, die
Euch
übers Ohr hauen wollen. Wenn ich mit meiner Bank etwas mündlich bespreche,
unterschreibe ich das entsprechende Formular auch BLANKO, bisher wurde das
immer
alles korrekt erledigt, ich brauche nicht lange zu warten (muß auch nichts
hin- und
herschicken, kein komisches Post-Id-Verfahren u.ä....) und der Banker braucht
es
auch nicht "vor meinen Augen" zu machen, sondern kann das in
einer ruhigen Minute
erledigen.
Evtl. auch mal vergleichen / an die eigene Nase fassen:
Läuft das in meiner Firma auch so ? Mache ich das (im anderen Zusammenhang)
nicht
evtl. häufig auch so ?
Was würde ich jetzt in dieser Situation machen ?....
Gruß
Stefan
(Hoffentlich bin ich nicht jemanden auf die Füße getreten, bitte, bitte,
bitte,
bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte)
Jan Liesenberg schrieb:
- Hide quoted text -- Show quoted text -> Nachdem Stefans Versuch, ein
wenig mehr Verständnis zwischen Bankkunden und
> Bankmitarbeitern zu schaffen, ein bisschen in eine falsche / ungewollte /
> unglückliche Richtung gegangen ist, versuche ich es mal mit einem neuen
Thread.
> Mich würde interessieren: Was stört Bankkunden an ihrer/n Bank/en
?
> Oder anders gefragt: Ist mein Eindruck richtig, dass Banken allgemein ein
> schlechtes Image haben ? Wenn ja, warum ist das so ? Wird
dieses allgemeine
> Image vielleicht auch ungerechtfertigterweise auf die eigene/n Bank/en
> projeziert, ohne einen konkreten Anlass zur Klage zu haben ?
> Einschränkung (damit es nicht wieder falsch läuft):
> - Bitte KEINE Einzelfälle. (Es ist _mal_ ein bedauerlicher Fehler
passiert.)
> - Bitte KEINE _ungerechtfertigten_ Verallgemeinerungen. ("Die
Banken...." usw.)
> - Bitte NUR _konkrete_ Dinge aus eigener Erfahrung.
> Jan