Immobilien und Wohnungen

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 Post subject: Presseschau
PostPosted: 2000-12-01 00:00:00
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Joined: 2000-12-01 00:00:00
Nach längerer Abstinenz ("read only") wieder zurück........
Die Presseschau geht weiter ..... Tilman traut sich ja nicht mehr :-))
...... "Remo Williams" ist ja schon sehr aktiv in der Angelegenheit.

Leider gibt es in der (Online-)Presse zur Zeit nicht viele Artikel zu
zum Thema $cientology. Die Organisation hält sich wohl aus taktischen
Gründen zurück.
Hier aus baden-württembergischen Provinz-Zeitungen zwei gescannte
Artikel über Renate Hartwigs neues Buch "Gefährliche Neugier":
_____________________________________________________________
Oberbadisches Volksblatt vom 28.11.2000:
Landkreis Lörrach
Psychoorganisation haben Kids und Teenager im Visier
Vortrag von Expertin Renate Hartwig
"Gefährliche Neugier" - unter diesem Titel sprach Renate Hartwig
kürzlich in
der Kundenhalle der Volksbank Dreiländereck zum Thema
"Psycho-Organisationen"
(wir berichteten). Unter dem Vortragstitel erscheint der gleichnamige
Jugend-
roman Hartwigs, in dem ein Mädchen einer Psycho-Organisation auf die Spur
kommt.
Dass der Kontakt zu einer Psycho-Organisation schneller geknüpft werden
kann, als
sich mancher bewusst ist, hat Renate Hartwig am eigenen Leib erfahren.
Durch sie sei 1988 auf einem vermeintlichen Seminar für Führungskräfte auf
Be-
weise gestossen, die nahelegten, dass die Veranstaltung von Scientology
organi-
siert wurde. Seither setzt sie sich mit Scientology und andern
Psycho-Organisa-
tionen auseinander, die, so Hartwig, ebenso keine Kirche sind, wie ich eine
Nonne
bin.
Der Begriff "Kirche ist nun mal nicht geschützt". Sowohl für
Scientology als
auch
für deren konkurrierenden Abspaltungen zähle in erster Linie
wirtschaftlicher
Erfolg, über den die Organisation politischen Einfluss wolle, erklärte
Hartwig.
Solche Organisationen, betonte die Referentin mit Nachdruck, dürfen nicht
unterschätzt werden. Zahlreich seien die Methoden der Mitgliederwerbung -
auch gegenüber Jugendlichen. Neugierig und auf Erlebnissuche würden Teenager

für Psycho-Organisationen eine interessante Zielgruppe zur Rekrutierung zu-
künftiger Mitglieder darstellen. Somit nutzen Psycho-Gruppierungen völlig
unverfängliche Situationen, um sich den Jugendlichen zu nähern. Etwa als
Anbieter von Nachhilfeunterricht, oder indem sie auf der Straße Freikarten
für Kinofilme verschenken, die sich später als Werbefilm der
Psycho-Organisa-
tion entpuppen.
Hartwig: "Die Wege zu ihren Kindern sind kürzer, als manche ahnen."

Diese Organisationen würden dabei oftmals mit Erfolg auf die von ihnen
gefor-
derte Verschwiegenheit der Jugendlichen gegenüber den Eltern setzen,
erzählte
Hartwig. Ziel des ganzen Unterfangens sei es, die Kinder von ihren Eltern zu
entfremden und sie in einer Art und Weise in die Organisation einzubinden,
dass ein Abhängigkeitsverhältnis entsteht, aus dem sich die Jugendlichen aus

eigener Kraft nicht mehr befreien können. Von entscheidender Bedeutung sei,
dass Eltern Zeichen ihrer Kinder zu entschlüsseln wissen. Das bedeute
zunächst,
dass sich Eltern für ihre Kinder interessieren - und vor allem:
"Miteinander
reden und ein offenes Ohr für seine Kinder haben", appellierte Hartwig
an
die
Elternschaft in der gefüllten Halle.
Unter den Gästen waren auch Vertreter der "Scientology-Kirche
Basel". Vor
der
Veranstaltung verteilten sie Flugblätter, in denen die Autorin diskreditiert
wurde. Hartwig nahm es gelassen.
Die Volksbank Dreiländereck unterstützt Hartwigs Arbeit. Das Kreditinstitut
hat sich der Organisation EULE (Engagierte Unternehmen liefern Einblicke)
angeschlossen und investiert 20000 Mark, damit das Buch in diesen Wochen in
den 8. und 9. Klassen weiterführender Schulen im Geschäftsgebiet der Bank
kostenlos verteilt werden kann.
_________________________________________________________________
Heidenheimer Zeitung vom 30.11.2000:
Scientology-­Kritikerin las in Heidenheim
Martin Strauß
Gefährliche Neugier
Im Sommer veröffentlichte die Ulmerin Renate Hartwig, deren Name eng mit der
Aufklärungsarbeit gegen die Scientology­Sekte verbunden ist, einen
Jugendroman,
der schildert, wie Psycho­Gruppen Einfluss auf Jugendliche nehmen und sie
für
ihre Ziele ausnutzen. Die Stadtbibliothek Heidenheim nahm dies zum Anlass,
die
Sekten­Kritikerin vorzustellen und ihr Buch "Gefährliche Neugier"
Interessierten
zur Diskussion zu stellen. Die Autorin wählte zum ersten Mal die Form des
Jugend-
romans, um Fakten und ihren Kampf gegen die Psycho­Gurus an eine eher junge
Leserschaft zu bringen.
Renate Hartwig las somit am gestrigen Mittwoch einige Textpassagen aus ihrem
Ro-
man "Gefährliche Neugier" vor, der ein Gymnasium beschreibt, in dem

merkwürdige
Broschüren die Runde machen und im laufe der Zeit einige Außenseiter ein
selt-
sames Verhalten an den Tag legen. Die couragierte Schülerin Anna deckt mit
detek-
tivischem Spürsinn die Ungereimtheiten auf und stößt dabei auf
Ungeheuerliches.
Darüber hinaus erläuterte die Ulmerin anhand ihrer zehnjährigen Erfahrung
mit
den Scientologen den vorwiegend jugendlichen Zuhörern die Gefahren und die
skrupellose Art, wie diese und mittlerweile andere Gruppierungen vorgehen
und
wie man sich davor schützen sollte. Die größte Gefahr sieht Hartwig vor
allem
darin, dass junge Leute, aber auch Erwachsene überall auf die Scientologen
stoßen könnten, sei es auf Freizeiten, im Nachhilfe- oder im
Musikunterricht.
Daher ist es eines ihrer Anliegen, dass man genau prüft, was hinter irgend-
welchen Gruppierungen steckt, und dass Kinder nicht wahllos zu irgendwelchen
Veranstaltungen geschickt werden.
Renate Hartwigs Jugendroman "Gefährliche Neugier" wird bis Ende
2001 an
allen
deutschen neunten und zehnten Klassen verteilt, so dass sich die Schüler
anhand
dieses spannenden Buches über die Gefahren informieren und ihnen
entgegentreten
können. Eine Verfilmung des Romans ist ebenfalls in Planung.
Auf die Frage eines Schülers, ob sie denn keine Angst vor den Übergriffen
der
Scientologen hätte, antwortete Hartwig, dass Angst mit Wegschauen
gleichzusetzen
wäre.
___________________________________________________________________
Dave


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 Post subject: Presseschau
PostPosted: 2000-12-02 00:00:00
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Joined: 2000-12-02 00:00:00
Servus Brettgemeinde,
schon vor längerer Zeit (Juli 2000) gefunden aber aus irgend einem
Grunde nicht gepostet (?):
----------------------------------------------------------
From: http://www.volksblatt-wuerzburg.de/nl2view/?id=AI5D7
Katholische Kirche warnt vor Scientology-Tarnorganisation
WÜRZBURG (BULL)
Die Schlange des Äskulap-Stabes ist um ein Kreuz  gewickelt. Mit weit
aufgerissenem Maul richtet sie den Blick bedrohlich auf den Betrachter.
"Die Psychiatrie zerstört die Religion" ist der Titel einer
Hochglanzbroschüre mit dem provokativen Titelbild.
Das Magazin wird möglicherweise auch an diesem Samstag wieder angeboten,
wenn die "Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen
Menschenrechte"
(KVPM) am Oberen Markt in Würzburg einen
Informationsstand aufbaut. Der Verein prangert auf Handzetteln und in
Broschüren unter anderem den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen
durch Drogen und Psycho-Pillen an. Tragödien wie die tödlichen Amokläufe
amerikanischer Schüler, aber auch wachsende Aggressivität und Gewalt
unter Jugendlichen in Deutschland gehen nach Darstellung von KVPM auf
das Konto von gewissenlosen Kinder- und Jugendpsychiatern.
Alfred Singer, Referent für Weltanschauungs-, Religions- und
Sektenfragen der Diözese Würzburg, hat gestern vor der Kommission
gewarnt, die bereits für den 17. und 24. Juni von der Stadtverwaltung
die Genehmigung für einen Info-Stand am Markt erhalten hatte und jetzt
zum dritten Mal in kurzer Zeit in der City präsent ist. Die deutsche
KVPM wurde 1972 von Mitgliedern der Scientology-Organisation gegründet
und ist als e.V. beim Amtsgericht München eingetragen. Nach Angaben des
Würzburger Pfarrers gehört der Verein zu einer
Scientology-Unterorganisation mit Sitz in Los Angeles.
Gefährlich wird die Kommission laut Singer durch ihre Versuche,
Passanten für eine schriftliche Willenserklärung zu gewinnen. In dem so
genannten Schutzbrief erklärt der Unterzeichner seinen Widerspruch gegen
eine psychiatrische oder neurologische Behandlung. Singer zitiert dazu
den Bonner Rechtsanwalt Ingo Heinemann. Der Leiter einer
Arbeitsgemeinschaft von Elterninitiativen bezeichnet die KVPM als
äußerst aggressive Tarnorganisation von Scientology. Sie führe eine
"Verleumdungskampagne" gegen die Psychiatrie in Deutschland. Grund:
Scientology willselbst alle psychischen Probleme lösen können und sieht
die Psychiatrie als Konkurrenz.
Der wie eine Patientenverfügung gestaltete Schutzbrief könne zu
Verunsicherungen führen, wenn eine Behandlung notwendig ist. Doch
generell gelte: "Niemand kann gegen seinen Willen einer Heilbehandlung
unterzogen werden." Die Erklärung enthalte auch eine umfassende
Vollmacht und den Auftrag für die juristische Vertretung des
Unterzeichners. Wer unterschreibt, müsse nicht nur mit immensen Kosten
rechnen, sondern auch damit, dass seine "gesundheitlichen
Privatangelegenheiten" vom KVPM und somit von Scientology
ausgeschlachtet werden.
Alfred Singer berichtet, dass sich die Kommission bereits vor zwei
Jahren an katholische und evangelische Pfarrgemeinden wandte. Sie
kritisierte damals das schwindende Bewusstsein für Schuld und Sünde und
den wachsenden Einfluss von Psychologie und Psychiatrie auf die
Religionen. Für den Sektenbeauftragten der Diözese Würzburg war das ein
"allzu durchsichtiger Anbiederungsversuch einer mit dem christlichen
Glauben nicht zu vereinbarenden Ideologie".  
Leserbrief:
Katholische Kirche warnt vor Scientology-Tarnorganisation
Wilfried Hermann
wherma...@aol.com, Steinmetzstraße 2, 76227 Karlsruhe
Sehr geehrte Daman und Herren, die KVPM macht zurecht auf immer mehr
Psychopharmakaverschreibungen aufmerksam. Selbst Kindern werden in der
Zwischenzeit in großem Stil Psychopharmaka wie Ritalin verschrieben und
das für eine Krankheit, die es erst vor einigen Jahren per Abstimmung
ins Leben gerufen wurde. Hier werden die Süchtigen von morgen
herangezogen, die nur gelernt haben, Probleme mit Pillen zu verdrängen.
Das ganze ist ein riesiges psychiatrisches Geschäft ohne ethische oder
moralische Bedenken. Mit freundlichen Grüßen W. Hermann ]
----------------------------------------------------------
mfg - Roland


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 Post subject: Presseschau
PostPosted: 2000-12-03 07:41:27
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Joined: 2000-12-03 07:41:27
Hallo Roland,
vielen Dank für den Artikel.
Wilfried Hermann, der den Kommentar zum Artikel geschrieben hat,
ist (natürlich) selbst Scientologe.
Er outet sich unter http://home.oursites.net/wilfriedhermann/
"GeRoBe" <ger...@myokay.net> schrieb im Newsbeitrag
news:3A29119C.6538317@myokay.net...
- Hide quoted text -- Show quoted text -> Servus Brettgemeinde,
> schon vor längerer Zeit (Juli 2000) gefunden aber aus irgend einem
> Grunde nicht gepostet (?):
> ----------------------------------------------------------
> From: http://www.volksblatt-wuerzburg.de/nl2view/?id=AI5D7
> Katholische Kirche warnt vor Scientology-Tarnorganisation
> WÜRZBURG (BULL)
> Die Schlange des Äskulap-Stabes ist um ein Kreuz  gewickelt. Mit
weit
> aufgerissenem Maul richtet sie den Blick bedrohlich auf den Betrachter.
> "Die Psychiatrie zerstört die Religion" ist der Titel einer
> Hochglanzbroschüre mit dem provokativen Titelbild.
> Das Magazin wird möglicherweise auch an diesem Samstag wieder angeboten,

> wenn die "Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen
Menschenrechte"
> (KVPM) am Oberen Markt in Würzburg einen
> Informationsstand aufbaut. Der Verein prangert auf Handzetteln und in
> Broschüren unter anderem den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen
> durch Drogen und Psycho-Pillen an. Tragödien wie die tödlichen
Amokläufe
> amerikanischer Schüler, aber auch wachsende Aggressivität und Gewalt
> unter Jugendlichen in Deutschland gehen nach Darstellung von KVPM auf
> das Konto von gewissenlosen Kinder- und Jugendpsychiatern.
> Alfred Singer, Referent für Weltanschauungs-, Religions- und
> Sektenfragen der Diözese Würzburg, hat gestern vor der Kommission
> gewarnt, die bereits für den 17. und 24. Juni von der Stadtverwaltung
> die Genehmigung für einen Info-Stand am Markt erhalten hatte und jetzt
> zum dritten Mal in kurzer Zeit in der City präsent ist. Die deutsche
> KVPM wurde 1972 von Mitgliedern der Scientology-Organisation gegründet
> und ist als e.V. beim Amtsgericht München eingetragen. Nach Angaben des
> Würzburger Pfarrers gehört der Verein zu einer
> Scientology-Unterorganisation mit Sitz in Los Angeles.
> Gefährlich wird die Kommission laut Singer durch ihre Versuche,
> Passanten für eine schriftliche Willenserklärung zu gewinnen. In dem so

> genannten Schutzbrief erklärt der Unterzeichner seinen Widerspruch gegen

> eine psychiatrische oder neurologische Behandlung. Singer zitiert dazu
> den Bonner Rechtsanwalt Ingo Heinemann. Der Leiter einer
> Arbeitsgemeinschaft von Elterninitiativen bezeichnet die KVPM als
> äußerst aggressive Tarnorganisation von Scientology. Sie führe eine
> "Verleumdungskampagne" gegen die Psychiatrie in Deutschland.
Grund:
> Scientology willselbst alle psychischen Probleme lösen können und sieht

> die Psychiatrie als Konkurrenz.
> Der wie eine Patientenverfügung gestaltete Schutzbrief könne zu
> Verunsicherungen führen, wenn eine Behandlung notwendig ist. Doch
> generell gelte: "Niemand kann gegen seinen Willen einer
Heilbehandlung
> unterzogen werden." Die Erklärung enthalte auch eine umfassende
> Vollmacht und den Auftrag für die juristische Vertretung des
> Unterzeichners. Wer unterschreibt, müsse nicht nur mit immensen Kosten
> rechnen, sondern auch damit, dass seine "gesundheitlichen
> Privatangelegenheiten" vom KVPM und somit von Scientology
> ausgeschlachtet werden.
> Alfred Singer berichtet, dass sich die Kommission bereits vor zwei
> Jahren an katholische und evangelische Pfarrgemeinden wandte. Sie
> kritisierte damals das schwindende Bewusstsein für Schuld und Sünde und

> den wachsenden Einfluss von Psychologie und Psychiatrie auf die
> Religionen. Für den Sektenbeauftragten der Diözese Würzburg war das
ein
> "allzu durchsichtiger Anbiederungsversuch einer mit dem christlichen

> Glauben nicht zu vereinbarenden Ideologie".
> Leserbrief:
> Katholische Kirche warnt vor Scientology-Tarnorganisation
> Wilfried Hermann
> wherma...@aol.com, Steinmetzstraße 2, 76227 Karlsruhe
> Sehr geehrte Daman und Herren, die KVPM macht zurecht auf immer mehr
> Psychopharmakaverschreibungen aufmerksam. Selbst Kindern werden in der
> Zwischenzeit in großem Stil Psychopharmaka wie Ritalin verschrieben und
> das für eine Krankheit, die es erst vor einigen Jahren per Abstimmung
> ins Leben gerufen wurde. Hier werden die Süchtigen von morgen
> herangezogen, die nur gelernt haben, Probleme mit Pillen zu verdrängen.
> Das ganze ist ein riesiges psychiatrisches Geschäft ohne ethische oder
> moralische Bedenken. Mit freundlichen Grüßen W. Hermann ]
> ----------------------------------------------------------
> mfg - Roland


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 Post subject: Presseschau
PostPosted: 2000-12-03 00:00:00
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Joined: 2000-12-03 00:00:00
- Hide quoted text -- Show quoted text -> Der wie eine Patientenverfügung
gestaltete Schutzbrief könne zu
> Verunsicherungen führen, wenn eine Behandlung notwendig ist. Doch
> generell gelte: "Niemand kann gegen seinen Willen einer
Heilbehandlung
> unterzogen werden." Die Erklärung enthalte auch eine umfassende
> Vollmacht und den Auftrag für die juristische Vertretung des
> Unterzeichners. Wer unterschreibt, müsse nicht nur mit immensen Kosten
> rechnen, sondern auch damit, dass seine "gesundheitlichen
> Privatangelegenheiten" vom KVPM und somit von Scientology
> ausgeschlachtet werden.
> Alfred Singer berichtet, dass sich die Kommission bereits vor zwei
> Jahren an katholische und evangelische Pfarrgemeinden wandte. Sie
> kritisierte damals das schwindende Bewusstsein für Schuld und Sünde und

> den wachsenden Einfluss von Psychologie und Psychiatrie auf die
> Religionen. Für den Sektenbeauftragten der Diözese Würzburg war das
ein
> "allzu durchsichtiger Anbiederungsversuch einer mit dem christlichen

> Glauben nicht zu vereinbarenden Ideologie".

Hi!
Die VoVo also ein Mittel der Scientology? jetzt verstehe ich gar nichts
mehr...
cu
GB


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 Post subject: Presseschau
PostPosted: 2000-12-04 07:06:41
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Joined: 2000-12-04 07:06:41
Hamburger Morgenpost Online vom 04.12.2000
Die Blasen-Leiden am Neuen Markt: Wie das Kapital der kleinen Anleger
vernichtet wird
Mister X: Blutbad für Aktien-Zocker
Die Blase ist geplatzt - viele Aktien am Neuen Markt haben seit März 50 bis
90 Prozent an Wert verloren. Für die Kleinaktionäre wurde das Wagnis Börse
zum Blutbad. Einen Totalverlust haben die Aktionäre von Gigabell erlitten.
Die Gründer von Infomatec sitzen wegen Betrugsverdachts in Haft. Das
Beispiel Intertainment zeigt, dass auch gut informierte Kleinaktionäre am
Ende bei der gigantischen Geldvernichtung am so genannten Wachstumsmarkt die
Dummen sind.
Die Aktionäre der Münchner Filmhandelsfirma Intertainment verfluchen den
Tag, an dem Firmenchef Rüdiger Baeres (40) auf die Idee kam, den
Hollywood-Film "Battlefield Earth" mit zu finanzieren. Der
Science-Fiction-Streifen nach einer Idee des Scientology-Gründers L. Ron
Hubbard wurde in den USA trotz des Hauptdarstellers John Travolta zum
Mega-Flop (New York Times: "Schlechtester Film des Jahrhunderts). Selbst
eine Million Affen könnten in einer Million Jahren nicht solchen Schwachsinn
produzieren, so die Washington Post.
Seitdem fragen sich Intertainment-Aktionäre, wie es um das Urteilsvermögen
von Baeres bestellt ist. Seine Geschäftsidee: Er kauft, nach dem Vorbild von
Leo Kirch, Rechte an Hollywood-Filmen, vermarktet diese dann über Kinos,
Video und TV. 270 Millionen Mark wollte er dieses Jahr umsetzen, 84
Millionen Mark Überschuss erzielen. Die Firma galt bei Analysten als
hochprofitabler "Outperformer", sackte aber nach dem
Travolta-Debakel von
einst 137 Euro auf weniger als 60 Euro im September ab. Bei 41 Euro erklärte
die "Financial Times Deutschland" Intertainment zum guten Kauf.
"Es gibt
nach wie vor keine Negativmeldungen aus dem Haus", mailte Daniela Pickl,
zuständig für PR, Kleinaktionären zu, die Anfang November bei anhaltendem
Kursverfall besorgt fragten, ob es schlechte Neuigkeiten aus dem Unternehmen
gebe.
Dabei stand das Blutbad kurz bevor: Am 16. November ließ eine unscheinbare
Meldung die Börsianer aufhorchen. Einen Tag vor Bekanntgabe der
Geschäftszahlen zum dritten Quartal stuften die Merrill-Lynch-Analysten
Bernhard Tubeilah und Stephan Seip Intertainment auf "Halten"
herunter. Das
Film-Franchise-Geschäft habe sich nicht wie erwartet entwickelt.
Kleinaktionäre, die das nicht sofort per Internet mitbekamen, hatten schon
verloren. Der Kurs rauschte binnen eines Nachmittags von 29 auf 20 Euro
runter. Einen Tag nach dem Downgrading die offiziellen Zahlen: 140 Millionen
Mark weniger Umsatz als geplant, 24 Millionen Mark weniger Gewinn vor
Steuern. Daraufhin sackte die Aktie auf 14 Euro. Wer das am Sonnabend in der
Zeitung las, hatte bereits 50 Prozent verloren.
"Die großen Fische wussten vorher Bescheid. Das ist Betrug",
schäumte ein
"dumm gehaltener" Kleinaktionär bei wallstreet-online. Andere
Hobby-Börsianer wollen beobachtet haben, dass Aktien in großen Paketen à
10000 Stück abgestoßen wurden. Der Verdacht: Die Fonds seien rechtzeitig
ausgestiegen, während das Unternehmen es unterließ, die kursrelevanten neuen

Daten als Gewinn- und Umsatzwarnung als adhoc-Meldung mitzuteilen - was es
laut Aktiengesetz aber muss.
Woher also wussten die Fondsmanager von den Problemen? "Wir hatten für
den
16. November eine Roadshow für Analysten in Frankfurt vorgesehen, haben sie
aber abgesagt. Die neuen Zahlen für das dritte Quartal wurden erst am selben
Tag während einer Vorstandssitzung festgelegt. Aus unserem Unternehmen ist
nichts nach außen gedrungen", beteuert Achim Gerlach, Finanzvorstand bei

Intertainment, der MOPO. Seine Vermutung: Die Probleme beim Absatz der
TV-Rechte seien in der Branche bekannt gewesen. Das habe man "hochrechnen

können".
Tatsächlich hat Intertainment die Kopien für den Film "Get Carter"
(mit
Silvester Stallone) wegen Materialfehlern in die USA zurückgehen lassen.
Auch "The Pledge" (mit Jack Nicholson) kann erst 2001 abgerechnet
werden.
Gerlach hält die Gewinnprognose für 2001 voll aufrecht - obwohl Experten von

einem regelrechten "Käuferstreik" der TV-Sender sprechen.
Und in den Chat-Räumen die Aktionäre hält sich hartnäckig der Verdacht,
dass
Banken, zum Teil auch Fonds, manche Aktienbestände regelrecht
"leerverkaufen", um anschließend zu billigeren Kursen günstig
wieder
einzukaufen. Im Fall Intertainment ist das letzte Wort noch nicht
gesprochen. "Bei uns liegt eine Beschwerde gegen die Firma wegen
Verdachts
auf Insiderhandel vor", bestätigt eine Sprecherin des
Bundesaufsichtsamts
für Wertpapierhandel der MOPO auf Anfrage. Markus Straub von der
Schutzgemeinschaft für Kleinaktionäre rät Betroffenen ab, auf rechtliche
Konsequenzen zu hoffen: "Die Erfahrung zeigt, dass es in jedem Fall
lohnt,
sofort zu verkaufen, wenn Unternehmen das Vertrauen der Kleinaktionäre
missbraucht haben ..."
URL: http://database.mopo.de/bookmark/hamburg/20001204/20001204129.html
Dave


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PostPosted: 2000-12-04 00:00:00
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Joined: 2000-12-04 00:00:00
Nein, da besteht kein Zusammenhang, denke ich...
Werd aber den René mal anmailen.


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 Post subject: Presseschau
PostPosted: 2000-12-05 00:00:00
Online
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Joined: 2000-12-05 00:00:00
Der René sagt mir, dass VoVo für ALLE Leute offen ist und es wieder mal so
ne Verleumdungsattacke ist...


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 Post subject: Presseschau
PostPosted: 2000-12-05 00:00:00
Online
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Joined: 2000-12-05 00:00:00
Am Tue, 5 Dec 2000 12:12:52 +0100, "Olivier Hess"
<olivier.h...@swing.be> schrieb:
Hi Oliver,
>Der René sagt mir, dass VoVo für ALLE Leute offen ist und es wieder mal
so
>ne Verleumdungsattacke ist...

Von wem ist es eine Verleumdungsattacke?
(was ist das ueberhaupt? Gibt es auch einen
Verleumdungsrueckzug? :-) )
Oder versucht Scientology hier nur etwas anzuzapfen, was nicht auf
Ihrem Mist gewachsen ist, sozusagen der Versuch Realitaet aus dem
Irrealen herzustellen?
Meinst Du mit VoVo , das hier?
http://www.vo-vo.de/
Gruss
--
"Lesen kann ich auch unten" S.Krikaljow (z.Z. ISS)


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