Immobilien und Wohnungen

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PostPosted: 2008-08-07 20:00:41
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Joined: 2008-08-07 20:00:41
Zur Zeit  habe ich einen lieben Jagdhund zu Gast in meiner EG-
Wohnung
Solange ihm kein Karnickel oder Reh beim Spaziergang vor die
Nase rennt, gehorcht er fast perfekt (ohne Leine), nur ein Problem
gibt es:
Wenn ausgewählte Personen, gewisse Hunde, oder die schwarze
Katze am Garten vorbeilaufen, schießt er laut bellend in hinaus, um
auf seine Weise "Hallo" zu sagen, und mir zu zeigen, daß wichtige
Dinge auf der Straße passieren..
Insbesondere meine  Nachbarn, werden lautstark und "freudig"
begrüßt.
Da lt. Hausordnung Hundehaltung nicht wirklich erlaubt ist, möchte
ich daß er sehr schnell lernt, daß diese Bellen unerwünscht ist.
Normalerweise kennt das Tier tagsüber keine sozialen Kontakte,
da sein Herrchen viel zu lange auf Arbeit ist.
Frage:
Wie soll ich reagieren?
- Natürlich loben & Leckerli, wenn er nicht bellt ...
- ihn sofort abrufen und mit ihm spielen?
- Ignorieren wenn er bellt?
- Schleppleine, und ins Haus ziehen, wenn es zu schlimm wird?
- schimpfen und bestrafen? - wie bestrafen?
Nun Ja, einerlei, was ich tue, anschließend kommt er zu mir, und
schlabbert mich ab und holt sich seine Streicheleinheiten.
Wenn das Bellen während der Ruhezeiten nicht komplett aufhört,
werde ich wohl keine Chance haben, daß der Hund vielleicht lang-
fristig bei mir einziehen kann.
Gruß A.Wolf


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PostPosted: 2008-08-08 00:39:18
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Joined: 2008-08-08 00:39:18
Armin Wolf schrieb:
[...]
- Hide quoted text -- Show quoted text -> Wenn ausgewählte Personen,
gewisse Hunde, oder die schwarze
> Katze am Garten vorbeilaufen, schießt er laut bellend in hinaus, um
> auf seine Weise "Hallo" zu sagen, und mir zu zeigen, daß
wichtige
> Dinge auf der Straße passieren..
> Insbesondere meine  Nachbarn, werden lautstark und
"freudig"
> begrüßt.
> Da lt. Hausordnung Hundehaltung nicht wirklich erlaubt ist, möchte
> ich daß er sehr schnell lernt, daß diese Bellen unerwünscht ist.
> Normalerweise kennt das Tier tagsüber keine sozialen Kontakte,
> da sein Herrchen viel zu lange auf Arbeit ist.
> Frage:
> Wie soll ich reagieren?

Warum unterbindest Du nicht erst mal, daß der Hund unkontrolliert laut
bellend hinausschießt?
> - Natürlich loben & Leckerli, wenn er nicht bellt ...

... was natürlich nur funktioniert, wenn Hundi sich das Bellen trotz
intensiven Reizes verkniffen hat. Und selbst dann ist das schwierig.
> - ihn sofort abrufen und mit ihm spielen?

Der Abruf funktioniert ja offensichtlich nicht, sonst wärest Du wohl
kaum mit diesem Problem hier aufgeschlagen.
> - Ignorieren wenn er bellt?

In diesem Zusammenhang wohl kaum.
> - Schleppleine, und ins Haus ziehen, wenn es zu schlimm wird?

Aaargh.
> - schimpfen und bestrafen? - wie bestrafen?

Nimm eine Zeitung, rolle sie zusammen und schlag sie Dir mindestens
dreimal an die Stirn, hilfsweise sollte auch der Hinterkopf in Frage
kommen :-)
> Nun Ja, einerlei, was ich tue, anschließend kommt er zu mir, und
> schlabbert mich ab und holt sich seine Streicheleinheiten.

Also hast Du das alles schon ausprobiert? Und Ergebnis war
gleichbleibend, daß Hundi irgendwann fröhlich angewackelt kam, nachdem
er ausgebellt hatte?
Das Bellproblem müßtest Du schon näher beschreiben, um auch nur
ansatzweise hilfreiche Ratschläge zu bekommen.
Wie alt ist der Hund, wie lange bei Dir, warum ist er schneller am Zaun
als Du, wie kann man sich das Bellen vorstellen (10 Sekunden laute
Freude oder minutenlanges Dauergekläffe) etc.
> Wenn das Bellen während der Ruhezeiten nicht komplett aufhört,

Auch außerhalb der Ruhezeiten kann das zu einem Problem werden.
Und bis das "komplett" aufhört, kann (und wird, vermutlich) noch
einige
Zeit ins Land gehen.
> werde ich wohl keine Chance haben, daß der Hund vielleicht lang-
> fristig bei mir einziehen kann.

Hast Du denn überhaupt eine Chance? Letztendlich ist ja nicht die
Sympathie der Nachbarn, sondern der Wille des Vermieters und dessen
Rechtskenntnis bei der Vertragsgestaltung maßgeblich.
Ich drück Dir die Daumen.
Gruß, Catharina


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PostPosted: 2008-08-08 09:36:16
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Joined: 2008-08-08 09:36:16
Hallo,
wir haben seit 3 Wochen einen Spitz(!)-Mischling (ca. 3 Jahre alt),
der bellt auch bei "verdächtigen" Personen und Tieren, normales
stört
ihn nicht. Eigentlich ok. Ärger mit Nachbarn haben wir auch keinen.
Aber es könnte ein wenig weniger und leiser sein.
Catharina Paulsen <use...@c-paulsen.de> wrote:
> Armin Wolf schrieb:
> > Wie soll ich reagieren?
> Warum unterbindest Du nicht erst mal, daß der Hund unkontrolliert laut
> bellend hinausschießt?

Heisst dies man soll schneller als der Hund sein? Oder ihn gar nicht
rauslassen?
> Also hast Du das alles schon ausprobiert? Und Ergebnis war
> gleichbleibend, daß Hundi irgendwann fröhlich angewackelt kam, nachdem
> er ausgebellt hatte?

ja, so ist es auch bei uns ...
> Das Bellproblem müßtest Du schon näher beschreiben, um auch nur
> ansatzweise hilfreiche Ratschläge zu bekommen.
> Wie alt ist der Hund, wie lange bei Dir, warum ist er schneller am Zaun
> als Du, wie kann man sich das Bellen vorstellen (10 Sekunden laute
> Freude oder minutenlanges Dauergekläffe) etc.

Bei uns dauert es so lange bis der "Reiz" vorbei ist.
Ablenken, verbieten, ignorieren half nichts. Er hat den Fall übernommen
und zieht ihn auch bis zum Ende durch.
Vielleicht müsste ich mal selbst die Katze wegjagen die immer vorm Zaun
sitzt um zu sehen wie er dann Reagiert. Aber bei Menschen will ich dies
nicht ...
Noch einen Tip?
Juergen


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PostPosted: 2008-08-08 11:18:50
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Joined: 2008-08-08 11:18:50
"Catharina Paulsen"  schrieb
> Warum unterbindest Du nicht erst mal, daß der Hund unkontrolliert laut
bellend
> hinausschießt?

Weil ich nicht weiß, wie ich dieses Jagdverhalten in den Griff kriegen
kann. Für Tips wäre ich wirklich dankbar.
Selbstverständlich kann ich die Terassentür schließen, und den Rolladen
vor dem ktitischen Fenster runterlassen, aber das ist nur die Lösung, wenn
Hundi ein paar Stunden allein zuhause bleibt. Dann kann sogar die Katze
vorbeistolzieren, und Hundi merkt es nicht.
>> - Natürlich loben & Leckerli, wenn er nicht bellt ...
> ... was natürlich nur funktioniert, wenn Hundi sich das Bellen trotz
> intensiven Reizes verkniffen hat. Und selbst dann ist das schwierig.

Er gibt sich Mühe, so daß manchmal nur ein leises "wuff" zu hören
ist. Dafür gibt es Streicheleinheiten und Leckerli.
>> - ihn sofort abrufen und mit ihm spielen?
> Der Abruf funktioniert ja offensichtlich nicht, sonst wärest Du wohl
kaum mit
> diesem Problem hier aufgeschlagen.

Der Abruf funktioniert schon (meistens), aber bestätigt das nicht Hundi
darin, daß seine Mitteilung für mich "lebensnotwendig" war, und
nächs-
tens wieder Alarm gegeben wird, bis ich reagiere?
>> - Ignorieren wenn er bellt?
> In diesem Zusammenhang wohl kaum.

Weshalb nicht, er möchte mir etwas sagen, und wenn ich nicht darauf
reagiere?
>> - Schleppleine, und ins Haus ziehen, wenn es zu schlimm wird?
> Aaargh.

Nein nicht mir Gewalt, sondern er soll erkennen, daß ich mit seinem
Bellen nicht glücklich bin. Ich möchte _nicht_ "zurückbellen",
oder ihm
das Mail zubinden, was übrigens ein lustiges Spiel sein kann.
>> - schimpfen und bestrafen? - wie bestrafen?
> Nimm eine Zeitung, rolle sie zusammen und schlag sie Dir mindestens
dreimal an
> die Stirn, hilfsweise sollte auch der Hinterkopf in Frage kommen :-)

Du meinst, daß hilft?
>> Nun Ja, einerlei, was ich tue, anschließend kommt er zu mir, und
>> schlabbert mich ab und holt sich seine Streicheleinheiten.
> Also hast Du das alles schon ausprobiert? Und Ergebnis war
gleichbleibend, daß
> Hundi irgendwann fröhlich angewackelt kam, nachdem er ausgebellt hatte?

Eher angeschlichen, nachdem ich das Bellen unterbunden habe ...
> Wie alt ist der Hund,

 7 1/2 Jahre, er kennt keinen Garten
> wie lange bei Dir,

erst wenige Tage (wehret den Anfängen)
> warum ist er schneller am Zaun als Du,

Hundi hat eine gute Reaktion, und 3 Meter Vorsprung.
>  wie kann man sich das Bellen vorstellen (10 Sekunden laute Freude
oder
> minutenlanges Dauergekläffe) etc.

Eher laute Freude, solange wie der Reiz da ist, oder man von Nachbarin
gestreichelt wird, (wenn sie sich traut ...)
> Hast Du denn überhaupt eine Chance? Letztendlich ist ja nicht die
Sympathie
> der Nachbarn, sondern der Wille des Vermieters und dessen Rechtskenntnis
bei
> der Vertragsgestaltung maßgeblich.

Die Sympatie der Nachbarn ist da, wenn das Bellen nicht zum Nervfaktor
wird, und ich bin Eigentümer der Wohnung.
> Ich drück Dir die Daumen.

Danke, A.Wolf


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PostPosted: 2008-08-08 14:10:15
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Registered User

Joined: 2008-08-08 14:10:15
 Hallo Armin,
ich würde Dir empfehlen, schau mit deinem Kumpel
mal in der Hundeschule vorbei.
Er ist nicht zu alt zum Lernen und Du kannst Dir
dort ein paar nützliche Tipps abholen.
Ist viel Stressfreier als mögliche Tipps von hier ausprobieren
und den Frustfaktor immer größer werden lassen.
viel Glück Dir und Deinem Kumpel
Suse


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PostPosted: 2008-08-08 15:47:40
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Joined: 2008-08-08 15:47:40
On 7 Aug., 20:00, "Armin Wolf" <AW...@Lavabit.com> wrote:
> Zur Zeit  habe ich einen lieben Jagdhund zu Gast in meiner EG-
> Wohnung
> Solange ihm kein Karnickel oder Reh beim Spaziergang vor die
> Nase rennt, gehorcht er fast perfekt (ohne Leine), nur ein Problem
> gibt es:
> Wenn ausgewählte Personen, gewisse Hunde, oder die schwarze
> Katze am Garten vorbeilaufen, schießt er laut bellend in hinaus, um
> auf seine Weise "Hallo" zu sagen, und mir zu zeigen, daß
wichtige
> Dinge auf der Straße passieren..

Ich denke, das interpretierst du richtig.
> Frage:
> Wie soll ich reagieren?

Unser Beagle ist jetzt 8 Jahre, und wir haben *das* nicht in den Griff
gekriegt.
Das heißt natürlich nicht, daß du es nicht schaffst.
Eine Anregung hätte ich dennoch, aus der Beobachtung, daß es (bei
unserem) gewisse Prioritäten gibt:
Sehr hoch: Igel. Hund bellt nicht mehr, sondern es ertönt ein
durchgehendes, markdurchdringendes Geheul (Jäger würden wahrscheinlich
"Geläut" sagen). Ich höre es gern, kann aber verstehen, daß es
Nachbarn nervt, vor allem Nachts, wenn die Igel unterwegs sind. Meine
Diganose in dem Fall: absolut aussichtslos. Kein Abruf möglich, selbst
nicht mit der Brotschneidemaschine. (Wie oft ich schon nachts nackend
im Garten meinen Hund eingesammelt hab, kann ich nicht mehr zählen.)
Hoch: Katzen. Werden verfolgt und aus dem Revier vertrieben, das
dauert aber nur wenige Sekunden. Nicht heilbar, aber wesentlich
weniger nervend als die Sache mit dem (stationären) Igel, da äußerst
kurz. (Nicht im Revier befindliche Katzen ignoriert er übrigens.)
Mittel: Nachbar#1, der dummerweise seinen Stellplatz direkt an unserem
Gartenzaun hat. (Und dazu ein Cabrio, so daß er sich oft
"verdächtig"
lange dort aufhält, während er nämlich das Verdeck auf- oder zumacht.)
Niedrig: Sonstige Nachbarn, deren Stellplätze in Sichtweite des
Gartens sind.
Ich habe nun beobachtet, daß er bei Vorfällen der Priorität
"niedrig"
eher langsam rausgeht und vergleichsweise unwillig bellt, so als
erfülle er eine lästige, aber unausweichliche Pflicht. Ist der Bursche
müde und liegt gerade bequem, kann auch ganz aufs Rausgehen verzichtet
werden, es reicht dann, den Kopf zu heben und unwillig zu murren.
Bis Priorität "mittel" kann man ihn abrufen. Insbesondere kann man
ihn
zu sich rufen und bleiben lassen, wenn der Nachbar sich zeigt.
Wenn ich ihm das Bellen abgewöhnen wollte, würde ich also die
hoffnungslosen Fälle "Katze" und "Igel" erst einmal
beiseite lassen
und mich auf die Nachbarn konzentrieren.
Wichtig ist dabei, denke ich, den ganzen Vorgang, also von dem Moment
an, wo er aufmerkt, zu unterbinden. Bellt er erst einmal, dürfte es zu
spät sein ihm begreiflich zu machen, was er nicht darf.
> Wenn das Bellen während der Ruhezeiten nicht komplett aufhört,
> werde ich wohl keine Chance haben, daß der Hund vielleicht lang-
> fristig bei mir einziehen kann.

Das wäre traurig.


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PostPosted: 2008-08-09 00:34:03
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Registered User

Joined: 2008-08-09 00:34:03
Armin Wolf schrieb:
> "Catharina Paulsen"  schrieb
>> Warum unterbindest Du nicht erst mal, daß der Hund unkontrolliert
laut bellend
>> hinausschießt?
> Weil ich nicht weiß, wie ich dieses Jagdverhalten in den Griff kriegen
> kann.

Ja, eben *weil* Du nicht weißt, wie Du es in den Griff bekommen kannst,
solltest Du dafür sorgen, daß es keine Situationen gibt, die Dich vor
dieses Problem stellen.
Abgesehen davon: Deiner bisherigen Beschreibung der Situation kann ich
nicht ansatzweise ein Jagdverhalten entnehmen.
> Für Tips wäre ich wirklich dankbar.

Du bekommst hier bestenfalls Denkansätze, aber Du solltest Dich, wie
Suse schon schrieb, sinnvollerweise an jemanden vor Ort wenden, der Dich
und den Hund in der entsprechenden Situation beobachten kann und die
Fachkompetenz besitzt, eine realistische Situationsbeschreibung
abzugeben und Hilfestellung zu leisten.
Und auch Tips, die Du bekommst, solltest Du immer hinterfragen.
> Selbstverständlich kann ich die Terassentür schließen, und den
Rolladen
> vor dem ktitischen Fenster runterlassen, aber das ist nur die Lösung,
wenn
> Hundi ein paar Stunden allein zuhause bleibt. Dann kann sogar die Katze
> vorbeistolzieren, und Hundi merkt es nicht.

Rolladen runterlassen ist natürlich Blödsinn, Hundi wird ja nix lernen,
wenn die Umwelt ausgeblendet ist.
Terassentür zu ist schon mal ein sehr guter Ansatz, das schließt dann
schon mal aus, daß er Dir drei Meter voraus ist...
  Natürlich loben & Leckerli, wenn er nicht bellt ...
>> ... was natürlich nur funktioniert, wenn Hundi sich das Bellen trotz

>> intensiven Reizes verkniffen hat. Und selbst dann ist das schwierig.
> Er gibt sich Mühe, so daß manchmal nur ein leises "wuff" zu
hören
> ist.

LOL. Kenn ich :-)
> Dafür gibt es Streicheleinheiten und Leckerli.

In welchem Zusammenhang?
Ich versuche mal deutlich zu machen, worauf ich hinaus will:
a) Hund bläht die Backen, Halter sagt: is nich, Hund bleibt liegen und
protestiert mit einem gequetschtem "Wuff"
b) Hund bläht die Backen, Halter sagt: is nich, Hund steht mit gefühlten
zwei Meter fuffzich da, fixiert das Objekt der Begierde, hält aber (er
ist ja nicht blöd), die Klappe, und bekommt dafür ein Leckerli.
>>> - ihn sofort abrufen und mit ihm spielen?
>> Der Abruf funktioniert ja offensichtlich nicht, sonst wärest Du wohl
kaum mit
>> diesem Problem hier aufgeschlagen.
> Der Abruf funktioniert schon (meistens), aber bestätigt das nicht Hundi
> darin, daß seine Mitteilung für mich "lebensnotwendig" war,
und nächs-
> tens wieder Alarm gegeben wird, bis ich reagiere?

Nein, nein und nochmals nein.
>>> - Ignorieren wenn er bellt?
>> In diesem Zusammenhang wohl kaum.
> Weshalb nicht, er möchte mir etwas sagen, und wenn ich nicht darauf
> reagiere?

Dann wird er lernen, daß es Dir schnuppe ist und weiter seinen Film
durchziehen.
>>> - Schleppleine, und ins Haus ziehen, wenn es zu schlimm wird?
>> Aaargh.
> Nein nicht mir Gewalt, sondern er soll erkennen, daß ich mit seinem
> Bellen nicht glücklich bin. Ich möchte _nicht_
"zurückbellen", oder ihm
> das Mail zubinden, was übrigens ein lustiges Spiel sein kann.

Nein, eine gewaltsame Anwendung wollte ich nicht unterstellen.
Ich finde es nur vollkommen absurd, in diesem Zusammenhang eine
Schleppleine in Erwägung zu ziehen. Mach die verdammte Tür zum Garten
zu, wenn Du beschäftigt bist und nicht aufpassen kannst.
Himmelherrgottnochmal. <zensiert> %$§//$#) </zensiert>
>>> - schimpfen und bestrafen? - wie bestrafen?
>> Nimm eine Zeitung, rolle sie zusammen und schlag sie Dir mindestens
dreimal an
>> die Stirn, hilfsweise sollte auch der Hinterkopf in Frage kommen :-)
> Du meinst, daß hilft?

Ja.
Sonst hätte ich das wohl nicht geschrieben.
>>> Nun Ja, einerlei, was ich tue, anschließend kommt er zu mir, und

>>> schlabbert mich ab und holt sich seine Streicheleinheiten.
>> Also hast Du das alles schon ausprobiert? Und Ergebnis war
gleichbleibend, daß
>> Hundi irgendwann fröhlich angewackelt kam, nachdem er ausgebellt
hatte?
> Eher angeschlichen, nachdem ich das Bellen unterbunden habe ...
>> Wie alt ist der Hund,
>  7 1/2 Jahre, er kennt keinen Garten

Gutes Alter. Da geht noch richtig viel!
Wieso kennt er keinen Garten, was meinst Du damit? Zwingerhaltung?
Großstadthund? Nie einen eigenen Garten gehabt? ...?
>> wie lange bei Dir,
> erst wenige Tage (wehret den Anfängen)

ACK.
Und genau deshalb solltest Du verhindern, daß Dein Hund *unkontrolliert*
Zugang zum Garten hat. Tür zu.
>> warum ist er schneller am Zaun als Du,
> Hundi hat eine gute Reaktion, und 3 Meter Vorsprung.

Tür zu, verdammt :-)
>>  wie kann man sich das Bellen vorstellen (10 Sekunden laute
Freude oder
>> minutenlanges Dauergekläffe) etc.
> Eher laute Freude, solange wie der Reiz da ist, oder man von Nachbarin
> gestreichelt wird, (wenn sie sich traut ...)

Jetzt werde ich aber hellhörig...ich weiß nicht, ob ich Dich jetzt
richtig verstanden habe: Hundi kläfft, bis er von der Nachbarin
gestreichelt wird?
>> Hast Du denn überhaupt eine Chance? Letztendlich ist ja nicht die
Sympathie
>> der Nachbarn, sondern der Wille des Vermieters und dessen
Rechtskenntnis bei
>> der Vertragsgestaltung maßgeblich.
> Die Sympatie der Nachbarn ist da, wenn das Bellen nicht zum Nervfaktor
> wird, und ich bin Eigentümer der Wohnung.

Gute Voraussetzungen.
Als Anregung kann ich Dir nur folgendes auf den Weg geben:
- Hundeschule/Trainer
- Hund hat keinen *unkontrollierten* Zugang zum Garten. Tür zu, wenn Du
   das nicht sicherstellen kannst.
- Üben, üben, üben. Die Nachbarn zu einem Happening bitten - immer am
   Zaun vorbeimarschieren, Hund nicht beachten. Du beachtest ihn
auch
   nicht. Keine Streicheleinheiten, keine Leckerlis. Warum auch, es
ist
   ja nix los :-)
Alle Anregungen ohne Gewähr.
Gruß, Catharina & Inquisatorin Lissy, die erst ab nächster Woche einen
eigenen Garten hat


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PostPosted: 2008-08-09 01:07:59
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Joined: 2008-08-09 01:07:59
Juergen Schroeder schrieb:
> Hallo,
> wir haben seit 3 Wochen einen Spitz(!)-Mischling (ca. 3 Jahre alt),
> der bellt auch bei "verdächtigen" Personen und Tieren,
normales stört
> ihn nicht. Eigentlich ok. Ärger mit Nachbarn haben wir auch keinen.
> Aber es könnte ein wenig weniger und leiser sein.
> Catharina Paulsen <use...@c-paulsen.de> wrote:
>> Armin Wolf schrieb:
>>> Wie soll ich reagieren?
>> Warum unterbindest Du nicht erst mal, daß der Hund unkontrolliert
laut
>> bellend hinausschießt?
> Heisst dies man soll schneller als der Hund sein?

Ja, das meinte ich damit. Das Stichwort heißt "vorausschauend".
> Oder ihn gar nicht rauslassen?

<röchel>
Nein, das habe ich nicht gemeint... *schüttel*
<tieflufthol>
>> Also hast Du das alles schon ausprobiert? Und Ergebnis war
>> gleichbleibend, daß Hundi irgendwann fröhlich angewackelt kam,
nachdem
>> er ausgebellt hatte?
> ja, so ist es auch bei uns ...

Hrgs. Ihr habt innerhalb von drei Wochen vier verschieden Strategien
probiert?
>> Das Bellproblem müßtest Du schon näher beschreiben, um auch nur
>> ansatzweise hilfreiche Ratschläge zu bekommen.
>> Wie alt ist der Hund, wie lange bei Dir, warum ist er schneller am
Zaun
>> als Du, wie kann man sich das Bellen vorstellen (10 Sekunden laute
>> Freude oder minutenlanges Dauergekläffe) etc.
> Bei uns dauert es so lange bis der "Reiz" vorbei ist.

Äääh... wie lange ist denn "so lange"?
> Ablenken, verbieten, ignorieren half nichts. Er hat den Fall übernommen
> und zieht ihn auch bis zum Ende durch.

Das hat Du dann aber auch höchstpersönlich richtig richtig verkackt.
Es ist eine ziemlich schlechte Idee, in drei Wochen drei verschiedene
Strategien zu fahren. Ob es sich um einen "Spitz (!)" handelt oder
nicht.
> Vielleicht müsste ich mal selbst die Katze wegjagen die immer vorm Zaun
> sitzt um zu sehen wie er dann Reagiert. Aber bei Menschen will ich dies
> nicht ...
> Noch einen Tip?

Nö. Dein Posting ist mir nicht ernsthaft genug, daher lege ich den Focus
jetzt wieder auf meinen Umzug.
Gruß, Catharina


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