Erich Pfennig schrieb:
> Es lohnt sich nicht, Vorsorge für schlechte Zeiten zu treffen oder etwas
> Vermögen aufzubauen. Wer etwas hat dem wird genommen, wer nichts hat dem
> wird gegeben.
Das ist in der Tat ein Gerechtigkeitsproblem, andererseits kann man
sagen das jemand der große Mengen Geld gehortet hat, nicht gerade zur
Schaffung/Erhalt von Arbeitsplätzen beigetragen hat. Andererseits hat
derjenige der jährlich das Geld für einen Tauchurlaub im Pazifik
ausgegeben hat auch nichts für unsere Wirtschaft getan.
Es kommen ja immer wieder Forderungen nach höheren Freibeträgen, ein
Politiker sagte dazu mal treffend das man einem normalen Arbeiter aber
schwer vermitteln kann das ein 55jähriges Paar dann mit Haus und hohem
Freibetrag plus Altersvorsorge und 2 Autos dann locker über 500.000¤
käme, während der Arbeiter (der Steuern zahlt) schauen muß wie er mit
einem geringen Einkommen zurechtkommen muß.
Auch finde ich das Gejammer "Ich muß wahrscheinlich ausziehen weil ich
3m2 zuviel Wohnfläche habe" absolut sinnlos. Wie soll man denn sonst
eine Grenze finden, der nächste hat halt 2m2 mehr als der der eh schon
3m2 zuviel hat der kann doch dann auch in seiner Wohnung bleiben. Das
fändet dann kein Ende und jemand bekommt auch 100m2 als Alleinstehender
durch.
Und ich als Arbeiter mit 475¤ Warmmiete für 35m2 finde es auch absolut
ungerecht einem ALG2 Empfänger eine 50m2 große Wohnung finazieren zu
müssen. Würde ich eine 50m2 Wohnung hier in München mieten und von
meinem Lohn noch die Kleidungs-/Fahrtkosten abziehen dann hätte ich auch
nicht mehr als 345¤ übrig.
Grüße
Enrico