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kann sich sogar Otto Normalverbraucher leisten.
Von den mehr als einer Million Deutschen, die inzwischen Jahr für Jahr
auswandern möchten, haben die wenigsten eine reelle Chance, in
Ländern wie Kanada,
USA oder Australien tatsächlich einwandern zu können. Die Kriterien
und Punktesysteme sind dort sehrstreng; oder eine andere immense Hürde
stellt das verlangte Investitionskapital dar. So haben Hunderttausende
von Auswanderern prak-
tisch niemals eine Chance, in einem nicht EG-Land Fuß zu fassen.
Perspektive Paraguay Laxe Einwanderungsbedingungen, ein nachweisbares
Mindestkapital von nur 5.000 US-Dollar, der fast Steueroasen-Status
Paraguays,
geringe Löhne - z.B. für Hauspersonal - und niedrige
Lebenserhaltungskosten, sowie sehr fremdenfreundliche Einheimische und
überwiegend 'Urlaubswetter' bieten eine hervorragende Alternative
und sprechen für den Standort Paraguay.
Bettina Müller wanderte vor 14 Jahren aus der Pfalz nach Paraguay
aus und steht mit
ihren Landeskenntnissen und Erfahrungen Firmen und Privatleuten
bei
der Anmeldung
für die Daueraufenthaltsgenehmigung mit Rat und Tat zur
Seite.
Mit 850 US-Dollar zur Daueraufenthaltsgenehmigung "Ein gültiger
Reisepass, eine beglaubigte Geburtsurkunde, ein Füh-
rungszeugnis und 5.000 Dollar Eigenkapital genügen, um sich eine
neue unbeschwerte Heimat in Paraguay zu schaffen", sagt Bettina
Müller, die schon zahllosen Menschen zur Dauerresidenz verholfen
hat. "Der Einstieg wird einem also wirklich sehr leicht gemacht. Es
ist auch nicht richtig, dass Einwanderer zunächst bewohnbares Ei-
gentum erwerben müssen. - Schöne Miethäuser mit Schwimmbad
und Garten gibt es bereits ab 250 Euro monatlich. Jeder kann sich
hier also zu erschwinglichen Preisen sein eigenes kleines Paradies
aufbauen." Homepage von Bettina Müller
Kopfgeld-Prämien für Ahnungslose
Dies aber ist leider nicht immer wahr, da viele "Frischlinge" in
Para-guay bereits bei ihrem ersten Besuch kräftig zur Kasse gebeten
wer-
den, ohne davon je Wind zu bekommen. Einige deutschsprachige
Zollagenten, Immobilienmakler, Büros für die Beschaffung von Dau-
eraufenthaltsgenehmigungen usw. lassen sich es nämlich seit Jah-
ren viel kosten, wenn ihnen z.B. von einigen deutschsprachigen Ho-
teliers frisch eingeflogene Ahnungslose zugespielt werden.
Die oft immensen "Kopfgelder" zahlt der Gast
am Ende natürlich
selbst, da die "bewährten Büros" mit denen "wir
schon seit Jahren
zusammenarbeiten - und noch nie gab es Probleme!" die hohen Pro-
visionen auf den Preis der Dienstleistung aufschlagen. Da können
sich bei einer kleinen Familie von 3 bis 4 Personen leicht die gängi-
gen Preise um 1.500 Dollar und mehr nach oben verschieben. Beim
Immobilienkauf kann das sogar ungeahnte Dimensionen annehmen.
Bettina Müller: "Leider reicht es oft schon bei den entsprechenden
Büros zu sagen, wo man zu erreichen ist, um einige Hundert Dollar
mehr pro Aufenthatlsgenehmigung zu zahlen. Man sollte sich also
nie von einem Hotel 'vermitteln' lassen, sondern selbst Kontakt zu
einem solchen Büro aufnehmen. Und dort sollte man dann ab und zu
vorbeischauen um nach dem Rechten zu sehen. Ansonsten kann es
einem passieren, dass man pro Antrag zusätzlich 300 Dollar
oder
mehr bezahlen muss, als die jenigen, die ohne Vermittler den Weg zum
Büro fanden ..."
Ute K. aus Dortmund: "In unserem Hotel hat man uns an eine Firma
verwiesen, wo wir zu zweit 1000 Dollar zuviel für die
Aufenthaltsge-
nehmigungen geblecht hätten. Fragt man dann nach anderen, preis-
werteren Büros, dann werden diese regelrecht niedergemacht und
auch
sonst wurden wir belogen. Ich hatte das Gefühl, als lebende
Melkmaschine betrachtet zu werden, nicht als zahlender Gast, dem man
gerne im Land weiterhilft..."
Beim nächsten Paraguay-Besuch will Ute K. nun in einem paraguayischen
Hotel wohnen, weil sie dann ihren Umzugscontainer aus dem Zoll holen
muss und nicht will, dass das Hotel daran 'auch noch ordentlich
mitverdient'. Jürgen M., der inwischen in Paraguay lebt und anfangs in
einem deutschsprachigen Aparthotel im Osten der Haupt- stadt wohnte,
erinnert sich mit Schaudern daran, einen regelrechten Kleinkrieg
ausgelöst zu haben, nur weil ihm ein Hotelgast ein preiswertes Büro
für die
Beschaffung der Cedula (paraguayischer Personalausweis, mit der
Daueraufenthaltsgenehmigung verkoppelt) nannte.
"Das ging dem Hotelbesitzer so gegen den Strich, dass sich daraus
ein regelrechter Kleinkrieg zwischen ihm und dem Büro entwickelte.
Sehr unangenehm für uns als Hotelgäste, die wir keine Ahnung hat-
ten, dass es dabei scheinbar um hohe Provisionen geht. Wir sind
dann auch rasch ausgezogen, weil wir uns diese ständige Hetzerei
nicht mehr beim Frühstück anhören wollten, zu dem sich der Besit-
zer ungefragt setzte und dann loslegte..."
Nun, inzwischen sind Jürgen M. und all die vielen Einwanderer den-
noch glücklich. Niko M., der seit einem Jahr im Land lebt: "Wenn
man Freunde im Land hat, die einem helfen, wie bei uns, ist der Ein-
stieg natürlich weniger getrübt. Lebt man erst einmal eine Weile im
Land, dann weiß man wo der Hase langläuft. Es ist ein wirklich schö-
nes Land. Man muss halt nur drauf achten, dass man anfangs kei-
nem Abzocker in die Hände fällt..."
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