d.guthm...@gmx.net schrieb:
- Hide quoted text -- Show quoted text -> Hallo zusammen,
> nachdem ich die Frage in der "Heimwerken"-Newsgroup ziemlich
> fehlplatziert finde, stelle ich sie mal hier:
> eine Bekannte von mir hat kürzlich eine Wohnung angemietet, in der
> offensichtlich sämtliche Deckenleuchten, viele Steckdosen und alle
> Steckdosen in der Küche über einen einzigen 16A-Sicherungsautomaten
> abgesichert sind.
> In der Küche ist außerdem ein Gasanschluß vorhanden (also war hier
> vorher wohl ein Gasherd in Betrieb).
> Kann man in dieser Wohnung guten Gewissens einen E-Herd anschließen?
> Der E-Herd ist seinerseits für 1-, 2- oder 3-phasigen Anschluß
> geeignet. Jedoch dürfte die Sicherung dann beim Kochen auf 2 Platten +
> Staubsaugen fliegen... oder?
> Selbst wenn an den entsprechenden Steckdosen kein E-Herd angeschlossen
> würde, mit einem Geschirrspüler hätte man doch dasselbe Problem...
> Irgendwie finde ich das alles recht komisch. Ist das normal in
> Mietwohnungen?
> Gruß,
> Dieter
Im Grunde sollte die Wohnung Mehrphasig versorgt werden. Es bleibt zu
prüfen ob eine entsprechende dreiphasige Steigeleitung vorhanden ist. An
diese könnte ein Elektriker einen Zähler anschließen und alles
fachgerecht absichern. Die Leitung für den Herd müsste neu verlegt und
gesondert abgesichert werden. Ferner würde ich das Licht in
verschiedenen Zimmern auf verschiedene Phasen schalten, damit beim
Ausfall einer Phase nicht in der ganzen Bude dunkeltuten angesagt ist.
Genauso würde ich die anderen Geräte auf verschiedene Phasen aufteilen,
so das sich die Last einigermaßen sinnvoll verteilt. Letzteres hängt
aber von der gegeben Leitungsinfrastruktur ab. Bei der Gelegenheit
sollten mal alle Verteilerdosen und Erdungsleitungen gründlich überprüft
werden. Nassräume sind zusätzlich durch Fehlerstromschalter zu sichern.
Auf jeden Fall sollte dies alles ein fachkundiger Elektrohandwerker tun.
MFG Stefan