Hallo,
>Man muss die Soft doch nur auf 1000 Leute verteilen
>und schon ist das Problem in wenigen Monaten
>vom Tisch :D
Hm, um die Akten zusammenpuzzeln zu können müsstest du die Scans also
wildfremden Leuten zur Verfügung stellen. Abgesehen davon, dass wohl
der Hauptaufwand nicht die Rechenleistung, sondern das Scannen ist (und
das kannst du nur verkürzen, wenn du die Originale aus der Hand gibst,
und das ist noch verrückter). Denkst du, es ist eine gute Idee, eine
Sammlung persönlichster Daten, wie sie die Stasi-Akten sicherlich
darstellen, öffentlich verfügbar zu machen?
Ja, man könnte sicher Gegenmaßnahmen ergreifen (es wäre aber sehr
schwer, die wirklich wirksam zu machen!), aber ich denke wie gesagt
nicht, dass die Rechenpower das Hauptproblem ist. Wenn ja: Einfach
vertrauenswürdige Rechnergruppen (z. B. die Rechnerpools von Unis über
Nacht, mit einem sauberen OS gebootet) draufhetzen. Aber kein
Stasi@home. Und das Wort will ich nicht mehr hören, sonst kommt
Schäuble noch auf die Ideen, nach britschem Vorbild die
Überwachungskameras öffentlich zu machen. Kein Smiley, weil nicht
lustig und dem Irren alles zuzutrauen ist.
Gruß
Jan
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